Bitcoin steigert das BIP von Japan

Analysten des japanischen Finanzunternehmens Nomura gehen davon aus, dass das Steigen des Bitcoinwertes Japans Wirtschaftswachstum steigern könnte.

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Bloomberg berichtet, dass die Analysten Yoshiyuki Suimon und Kazuki Miyamoto davon ausgehen, dass der massive Preisanstieg von Bitcoin als „Wohlstandseffekt“ das japanische BIP um 0,3 Prozent steigern könnte.

Nach den Prognosen der Forscher könnten die Gewinne japanischer Bitcoininvestoren zu einem Ansteigen der Konsumausgaben in einer Höhe zwischen 23,2 und 96 Milliarden Yen (206,5 – 854,4 Millionen USD) führen.

Ein am Freitag vom Team um Yoshiyuki Suimon veröffentlichter Bericht merkt dazu an:

„Weiterhin könnte der Umstand, dass sich die Steigerung des Bitcoinkurses auf das vierte Quartal 2017 konzentrierte, dazu führen, dass die Auswirkungen des Wohlstandseffekts erst im ersten Quartal 2018 spürbar werden. Sollte das der Fall sein, schätzen wir ein mögliches Wachstum des realen BIP auf annualisierter Quartalsbasis auf eine Höhe von etwa 0,3 Prozentpunkten.“

Weiter beschreibt das Team den „Wohlstandseffekt“ als ein Steigen der Konsumausgaben, der von einem Anwachsen der Assetwerte ausgehe. Ergänzend wird erklärt, dass sich die nicht-realisierten Gewinne der japanischen Investoren vermutlich nicht direkt auf deren Konsumverhalten auswirkten. Dennoch sei aber allgemein bekannt, dass auch der persönliche Konsum ansteige, wenn der Wert der gehaltenen Assets wachse.

Nach einem Bericht von CNBC bestätigte das Team um Nomura auch die Aussage des Direktors der japanischen Zentralbank, Haruhiko Kuroda. Dieser hatte erklärte, dass es Spekulationen gewesen seien, die zum Ansteigen des Preises von Bitcoin Ende Dezember geführt hätten.

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