3 Faktoren können Bitcoin Kurs in 2018 auf 50.000 USD katapultieren laut Investment-Manager

Genau wie der CEO von BitMEX, Arthur Hayes, bleibt auch Anthony Pompliano bei seiner Kursprognose von 50.000 USD für Bitcoin in 2018. Pompliano ist Partner bei dem Investmentunternehmen Morgan Creek Digital Assets. Er glaubt, dass der Kryptowährung noch eine spannende zweite Jahreshälfte bevorsteht. Derzeit hat Bitcoin einen Kurs von etwas über 8.100 USD. Den leichten Rückgang schreiben Experten der jüngsten Entscheidung der SEC zu. Diese hatte erneut einen Antrag der Winklevoss-Zwillinge auf Zulassung eines börsengehandelten Fonds auf Bitcoin Basis abgelehnt.

Der aktuelle Bitcoin Kurs

Die menschliche Psyche und der Bitcoin Kurs

In einem Gespräch über Skype mit der Website Cheddar sagte Pompliano:

„Ich bin sehr sicher, dass es [Bitcoin] in der Zukunft 50.000 USD erreichen wird. Und ich bin einigermaßen sicher, dass das bis zum Ende dieses Jahres der Fall sein wird.“

Nach Meinung Pomplianos gibt es drei wichtige Faktoren, die Bitcoin über die Marke von 50.000 USD treiben könnten. Diese Faktoren sind: die menschliche Psyche, Spekulationen mit börsengehandelten Fonds (ETF) auf Bitcoin Basis und ein Zustrom von Investoren mit viel Kapital.

Pompliano erklärte, dass – aus psychologischer Perspektive – die Bitcoin Trader runde Zahlen bevorzugten. Daher gebe es immer die Tendenz, innerhalb von Tausend-Dollar-Schritten, den nächsten Meilenstein noch erreichen zu wollen. Beim letzten Kursanstieg über 8.000 USD durchbrach Bitcoin drei aufeinander folgende Widerstandslevel, ohne überkauft zu werden.

Seit Ende 2018 ist der Markt sehr positiv gestimmt, was mit (aus Börsensicht) günstigen äußeren Umständen zusammentrifft. Dazu gehört etwa der Handelskrieg zwischen China und den USA. Hinzu kommen Gerüchte und Spekulationen im Hinblick auf die Zulassung eines börsengehandelten Fonds (ETFs) auf Bitcoin Basis durch die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC.

Die SEC hat jüngst den zweiten Antrag der Winklevoss-Zwillinge abgelehnt. Pompliano erklärte dazu, dass die Zulassung eines börsengehandelten Fonds (ETFs) auf Bitcoin Basis in 2018 unwahrscheinlich sei. Dennoch reiche allein die Spekulation über eine zukünftige Zulassung aus, um die positive Stimmung zu erhalten.

 

Institutionelle Investoren und Bitcoin

Nicht außer Acht ließ Pompliano auch den Zustrom von institutionellem Geld auf die Märkte. Als Partner von Morgan Creek Digital Assets hat er natürlich die beste Sicht auf die Aktivitäten der finanzkräftigen Mitspieler in diesem Bereich. Nach Meinung Pomplianos sind Kryptowährungen nicht nur für Kleinanleger interessant, sondern auch für Hedge-Fonds. Letztere seien immer auf der Suche nach Gelegenheiten, viel Geld in möglichst kurzer Zeit zu verdienen.

Viele Experten stimmen darin überein, dass der Zustrom von institutionellen Investoren einen erheblichen Kursanstieg zur Folge haben würde. Dennoch haben sich die Finanzschwergewichte noch nicht voll auf den Markt eingelassen. Die Gründe dafür sehen Branchenbeobachter vor allem in Problemen im Hinblick auf die Aufbewahrung der Kryptowährungen und fehlenden Regulierungen.

Quellen: Cheddar, CNBC, Forbes, Pixabay

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