Bitcoin besser als Aktien und Gold? Kryptomarkt im Aufwärtstrend

Bitcoin hat in der letzten Zeit einen erheblichen Aufwärtstrend gezeigt. Rechnerisch hat Bitcoin damit eine höhere Rendite als Aktien und Gold.

Aktuell werden sich alle Bitcoin Hodler freuen, denn der König der Kryptowährungen steigt und steigt. Die Website Messari.io zeigte dabei auf, dass Bitcoin, betrachtet man einen Vierjahreszeitraum, besser als Grundeigentum, Gold und Aktien abgeschnitten hat.

Korreliert Bitcoin (doch) nicht mit anderen Assets?

Offenbar hat Bitcoin doch eine geringe Korrelation mit anderen Assets. Diese Meinung war früher auch unter Analysten weit verbreitet, wurde jedoch im März 2020 in Zweifel gezogen, als es zur Nagelprobe kam. Anders als erwartet, blieb Bitcoin zu Beginn der Coronakrise nicht stabil. Vielmehr fiel der Bitcoin Kurs wie der Aktienmarkt, wenngleich etwas weniger tief. Das rüttelte an den Grundfesten des Selbstverständnisses der Bitcoin Jünger, die ihr Asset als wirksame Krisenvorsorge angesehen hatten.

Der Grund für den Kursverlust bleibt letztlich unklar. Experten gehen davon aus, dass große Anleger Bitcoin eher als „Aktien“ denn als „Gold“ ansehen und es deshalb abgestoßen haben. Ebenfalls möglich ist, dass mit Corona eine Liquiditätskrise hereinbrach. Diese könnte dazu geführt haben, dass Anleger ihre Assets zu Geld machen mussten. Das betraf dann Aktien ebenso wie Kryptowährungen, dabei vor allem Bitcoin.

Bitcoin wirkt anziehend

Die zumindest geringe Korrelation haben inzwischen immer mehr professionelle Anleger entdeckt. Sie teilen, so Messari, immer mehr Mittel für Bitcoin zu, um ihren langfristigen Gewinn zu maximieren.

Zu den großen Firmen, die Bitcoin in ihr Portfolio aufgenommen haben, gehören mehr als 20 Finanzinstitutionen, etwa Rothschild Investment und Boston Private Wealth.

Droht eine Inflation?

Viele Menschen sehen Bitcoin zudem als einen der wenigen Auswege aus dem US-Dollar und dem Euro. Aktuell fluten viele große Notenbanken die Märkte mit Geld, um die Landeswirtschaft in Gang zu halten. Ob diese „Modern Monetary Theory“ (moderne Geldtheorie) aufgeht, muss sich erst noch erweisen. Dass die Grundregeln der Ökonomie außer Kraft gesetzt werden können, scheint aber fraglich. Eine Erhöhung der Geldmenge bedeutet grundsätzlich eine Inflation. Wohlgemerkt ist damit nicht gesagt, dass es zu einer (desaströsen) Hyperinflation kommt.

Dennoch scheinen viele Anleger in Sorge und wollen ihr Vermögen vorsorglich in Sicherheit bringen. Immobilien sind auf Höchstkursen, Gold oft ausverkauft, Aktien derzeit teuer. Da ist es nur zu verständlich, dass manch ein Anleger auch mal einen Blick auf die Technik der Zukunft wirft und das Potenzial von Bitcoin erkennt.


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Bild: Pixabay

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