Bitcoin Börse Gemini bietet nun 200 Millionen Dollar an Krypto-Versicherungsschutz

Die von Winklevos geführte Bitcoin Börse Gemini hat eine neue firmeneigene Versicherungsgesellschaft gegründet, um die digitalen Fonds ihrer Kunden zu schützen.

Die in New York ansässige Krypto-Börse Gemini gab gestern die Einführung ihrer neuen firmeneigenen Versicherungsgesellschaft Nakamoto Ltd. bekannt.

Die Firmeneigene-Versicherung ist eine Art „Selbstversicherung“. Nakamoto ist vollständig im Besitz von Gemini. Die Idee ist, eine Versicherung für die Kundengelder von Gemini Custody mit einer Gesamtdeckung von 200 Millionen Dollar anzubieten. Dies sei mehr als jede andere Krypto-Börse derzeit bietet so das Unternehmen.

Cameron Winklevoss ist der Präsident von Gemini. Er glaubt, dass der Mangel an Versicherungsoptionen einer der Hauptgründe ist, warum Kryptowährungen noch nicht in den Mainstream gewachsen sind. „Gemini hat eine firmeneigene Versicherungsgesellschaft gegründet, um dem entgegenzuwirken“, erklärte er in einer Mitteilung.

„Eine sinnvolle Versicherung in der Kryptobranche zu erhalten, bleibt eine Herausforderung. Unsere Versicherung wird dazu beitragen unsere Kapazität zu erhöhen und die Branche voranzubringen“.


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Versicherungen mögen Bitcoin und Kryptobörsen normalerweise nicht

Versicherungsgesellschaften sind im Allgemeinen nicht allzu scharf auf Krypto. Die Branche ist bekannt für Volatilität, Hacks, Diebstähle und andere Cyberattacken. Große Krypto-Börsen haben daher versucht, ihren Kunden interne Versicherungsmöglichkeiten anzubieten.

Coinbase zum Beispiel ist die führende Bitcoin Börse in den USA. Sie kündigte im April letzten Jahres einen 255 Millionen Dollar Versicherungsplan für alle Kundengelder an, die in den „heißen“ Online-Wallets gehalten werden. Gemini Custody bietet hingegen eine „kalte“ bzw. Offline-Lagerung an. Coinbase war Berichten zufolge auch in Gesprächen mit dem Versicherungsmakler Aon im vergangenen Juli, um eine eigene regulierte Versicherungsgesellschaft zu gründen.

Vielleicht nicht zufällig wurde deswegen Aon von Gemini als der Verwalter von Nakamoto ausgewählt.

„Derzeit fehlt der Krypto-Industrie ein ähnlicher Versicherungsschutz wie auf den traditionellen Finanzmärkten“ sagte Yusuf Hussain, ein Risikobetreuer von Gemini. „Gemini hat diese Lücke erkannt und mit zwei der weltweit größten Versicherungsmaklern, Aon und Marsh, zusammengearbeitet, um diese Lücke zu schließen.“

Bild: Pixabay

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