Bitcoin kann Vorteile für Zentralbanken bringen sagt Milliardeninvestor Bill Miller

Bill Miller ist ein milliardenschwerer Investor der Wall Street. In einem Interview mit Bloomberg äußerte sich Miller jetzt zu Bitcoin (BTC). Er sagte dabei, dass Bitcoin die höchste Chance habe, erfolgreich zu sein. Weiter sprach er auch über die Strategien zur Bestimmung des Wertes einer Kryptowährung.

Miller, der sich selbst als „Bitcoin Beobachter“ bezeichnet, sagte:

„Ich halte Bitcoin in einer von mir geführten Partnerschaft. Ich halte auch eine ziemlich beachtliche persönliche Position, wobei ich die Bitcoin im Schnitt für 300 USD gekauft habe.“

Weiter nannte er Bitcoin „ein interessantes technologisches Experiment“.

Bitcoin Kurs heute
Der heutige Bitcoin Kurs

Bekannt wurde Miller als Manager eines Treuhänderfonds mit dem Namen „Legg Mason Capital Management Value Trust Fund“ an der Wall Street. Unter seiner Leitung schlug der Fonds den Markt von 1991 bis 2005. Damit brachte der Fonds 15 Jahre lang größere Renditen als der Aktienindex S&P 500. Im Jahr 2014 oder 2015 wandte sich Miller dem Kryptomarkt zu. Zu dieser Zeit stand Bitcoin bei etwa 350 USD. Zu Bitcoin sagte der Investor:

„Wir wissen nicht, was dabei herauskommt, aber es ist viel weniger risikoreich als damals, als es noch 100 USD wert war.“

Trotzdem sieht Miller einige Gefahren für den Bitcoin Kurs

Miller äußerte auch, dass die Möglichkeit bestehe, dass Bitcoin auf null fällt. Er sagte, dass an jedem Tag, an dem das nicht geschehe oder die Coin nicht „totreguliert“ würde, neues Geld in das Blockchain Umfeld flösse.

Weiter erklärte er:

„Mehr Leute werfen ein Auge darauf. Es gibt nur 17 Millionen Bitcoin auf der Welt. Es gibt aber weltweit 23 bis 25 Millionen Millionäre. Wenn jeder Millionär auch nur ein Bitcoin kaufen wollte, würde der Kurs nicht-linear ansteigen.“

Im Vergleich zu den anderen Altcoins führte er aus:

„Bitcoin ist am stabilsten. Es hat die größte Wahrscheinlichkeit, erfolgreich zu sein. Es gibt ein paar andere, die die Leute mögen, aber ich konzentriere mich voll auf Bitcoin.“

Dazu befragt, erkannte Miller an, dass es mehrere Wege gebe, den Wert der Coin zu bestimmen. Er merkte dazu an:

„Im Moment ist es am besten, sich Bitcoin wie ein nicht-korreliertes Asset vorzustellen, das am ehesten Gold gleicht. Es ist nur viel leichter zu transportieren als Gold und man kann es benutzen, um wirklich etwas zu kaufen.“

Miller wagte auch einen Ausblick auf die Zukunft und eine mögliche Annahme durch die Zentralbanken. So sagte er:

„Wenn es viel wertvoller wird, ist es wahrscheinlich, dass einige Zentralbanken es als potenzielles Asset betrachten werden. Sie würde es halten, wie sie auch Gold halten. Das würde den Markt extrem öffnen.“

Quelle: Bloomberg, Pixabay

 

Auch interessant Mehr vom Autor

Kommentar schreiben

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.