Bitcoin Kurs könnte am Jahresende explosionsartig steigen sagt Experte

Thomas Lee ist der Mitbegründer des Beratungsunternehmens Fundstrat Global Advisors. Ebenfalls bekannt ist, dass Lee ein großer Fürsprecher für Bitcoin ist. In einem Interview im Rahmen der CNBC-Fernsehsendung „Trading Nation“ hat Lee jetzt auf einen relativ unbekannten Zusammenhang hingewiesen. Dieser besteht seiner Meinung nach zwischen Bitcoin und den Schwellenmärkten. Durch diesen Zusammenhang könnte Bitcoin am Jahresende explosionsartig im Kurs steigen.

 

Zur Erklärung wies Lee auf den Abwärtstrend hin, den die Schwellenmärkte und die Kryptowährung Bitcoin zeigten. Noch zu Jahresbeginn hätten beide hingegen hohe Kurse gehabt. Er gehe daher davon aus, dass sich beide erholen würden.

Bitcoin Kurs hat über 65% zum Allzeithoch verloren

CNBC merkte dazu an, dass der Kurs des Fonds „iShares MSCI Emerging Markets Index ETF“ derzeit 8 Prozentpunkte gesunken sei. Dieser Fonds bildet die Wertentwicklung eines Indexes ab, der Unternehmen in Schwellenländer misst. Bitcoin hingegen habe über 65 Prozent gegenüber seinem Allzeithoch verloren.

Weiter befragte man Lee, ob der von ihm dargestellte Zusammenhang nicht kontraintuitiv sei. Man gehe davon aus, dass die Aktienkurse der Schwellenländer gesunken seien, weil die Fiatwährungen in diesen Ländern an Wert gegenüber dem US-Dollar verloren hätten. Damit hätten die Menschen in diesen Ländern dann in dieser Situation Bitcoin kaufen müssen. Lee entgegnete dem, dass der Großteil des Handels nicht in den Schwellenländern erfolge. Vielmehr finde der meiste Handel in Ländern wie Japan und Südkorea statt. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang jedoch die Lage in Südafrika und der Türkei. Als am Anfang des Monats der südafrikanische Rand (ZAR) und die türkische Lira (TRY) fielen, stieg in beiden Ländern das Bitcoin Handelsvolumen an.

Weiter führte Lee aus, dass Hedge-Fonds derzeit keine Kryptowährungen kaufen. Auch würden sie nicht in Schwellenmärkte investieren. Ungeachtet dessen glaube er daran, dass sich das Blatt für beide wenden werde, erklärte Lee. Das gelte besonders dann, wenn der US-Dollar schwächer werden sollte und die US-Zentralbank ihre Zinserhöhungspolitik abmildere.

Viel Geld wartet auf den Einstieg in Bitcoin & Co.

Nach Meinung Lees stehe noch eine Menge Geld am „Spielfeldrand“ der Kryptomärkte bereit. Dieses warte nur auf einen Bullenmarkt. In diesem Lichte wiederholte Lee seine positive Prognose für Bitcoin am Jahresende. Seinerzeit hatte er erklärt, Bitcoin könnte am Jahresende bei 25.000 USD pro Coin stehen. Jetzt sagte er:

„Ich glaube, dass das nach wie vor möglich ist. Bitcoin könnte am Jahresende explosionsartig steigen.“

In der näheren Vergangenheit hatte Lee mit seinen Vorhersagen wenig Glück. So hatte er vor einiger Zeit prognostiziert, Bitcoin würde nach der Konferenz „Consensus 2018“ um bis zu 70 Prozent steigen. Das bewahrheitete sich jedoch nicht. Vielmehr fiel Bitcoin von etwa 10.000 USD auf 8.000 USD. Lee gestand seinen Irrtum ein und erklärte, dass der Kurssturz auf einen Mangel an regulatorischer Klarheit zurückzuführen sei.

Quellen: CNBC, Kryptowährungen Kurse, Pixabay

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