Bitcoin Mining in Nordkorea verzehnfacht sich um internationale Sanktionen zu umgehen, Fokus auf Monero und Litecoin

Berichten zufolge weitet Nordkorea seine Kryptowährungsgeschäfte aus, um Einnahmen zu erzielen und Sanktionen zu vermeiden. Das hat in den letzten 90 Tagen zu einer Verzehnfachung des Minings geführt. Im Fokus stehen Monero und Litecoin.

Laut einem Bericht des Nachrichtendienstes Recorded Future setzt Nordkorea drei Taktiken ein, um über das Internet Einnahmen zu erzielen: Die Verwendung von Kryptowährungen und Blockchaintechnologie, Online-Banking-Hacks und Verstöße gegen die Informationstechnologie unter dem Radar.

Nordkorea wird verdächtigt, sich in südkoreanische Kryptobörsen zu hacken, sowie  Kryptojacking zu betreiben und in Kryptowährungs-Mining erwickelt zu sein.

Monero und Litecoin sind beliebte Kryptowährungen der Nordkoreaner

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Nordkorea drei beliebte Kryptowährungen ins Visier genommen hat: Bitcoin, Litecoin und Monero.

„Im Oktober 2018 war die nordkoreanische Monero-Mining-Tätigkeit sowohl im Hinblick auf das Volumen als auch die Kommunikationsrate ähnlich wie das oben erwähnte Bitcoin-Mining.“

„Unserer Einschätzung nach haben wir ab November 2019 einen mindestens zehnfachen Anstieg der Monero-Aktivität beobachtet. Wir sind nicht in der Lage, die Hash-Rate zu bestimmen, da die gesamte Aktivität über eine IP-Adresse abgewickelt wird, von der wir glauben, dass sich dahinter mehrere unbekannte Rechner befinden.“

Die Forscher vermuten, dass Nordkoreas Strategien als Spielbuch für andere finanziell isolierte Länder dienen könnten, die versuchen, die US-Sanktionen durch Nutzung des Internets zu umgehen, wie z.B. Venezuela, Iran oder Syrien.

Bild: Pixabay

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