Bitcoin Prognose von JPMorgan: BTC hat bessere Chancen als Gold

Die Bitcoin-Gemeinde freut es: Die US-Bank JPMorgan Chase hat kürzlich mitgeteilt, wie man dort die Zukunftschancen von Bitcoin (BTC) einschätzt. Demnach hat die Bitcoin bessere Chancen als Gold, in Zukunft zu einer Alternativwährung zu werden. Bestätigt wird dies scheinbar durch den allgemein guten Kurstrend des Königs der Kryptowährungen.

Bitcoin ist das Gold der Millennials

Als Grund für diese Prognose nannte JPMorgan die Millennials. Diese seien offen gegenüber Kryptowährungen und damit auch gegenüber Bitcoin. Die älteren Generationen seien konservativer und bevorzugen weiterhin Gold als Wertspeicher, hieß es. Im Vergleich zu den älteren Jahrgängen seien die Millennials derzeit wirtschaftlich jedoch noch nicht bedeutend genug, was sich auch auf die Bedeutung von Bitcoin auswirke.

Kryptowährungen sind noch Neulinge

Den Wert des Goldmarktes schätzte JPMorgan auf einen Wert von insgesamt etwa 2,5 Billionen US-Dollar. Vergleicht man das mit der Gesamtmarktkapitalisierung des Kryptomarktes, die am 29.10.2020 ganze 341 Milliarden US-Dollar betrug, wird das Größenverhältnis offenbar. Der Goldmarkt ist aktuell etwa 7,3 Mal größer als der gesamte Kryptomarkt, der zudem häufig stark schwankt. Um an Gold heranzureichen, müsste die Kapitalisierung des Kryptomarktes also ungeheuer steigen. JPMorgan erklärte dazu:

Damit Bitcoin langfristig überhaupt als Alternative für Gold infrage kommt, wäre eine Verdoppelung oder Verdreifachung des Kurses notwendig.

Immerhin beachtlich ist, was Bitcoin in kurzer Zeit erreicht hat. Gold ist seit Jahrtausenden als Wertspeicher und Zahlungsmittel gefragt. Bitcoin gibt es erst sei etwas mehr als zehn Jahren. Dennoch ist es der Kryptowährung in dieser kurzen Zeit gelungen, sich mindestens als zweiten Standard neben Gold ins Gespräch zu bringen und eine Marktkapitalisierung zu erreichen, die mehr als 11 Prozent der Kapitalisierung des Goldmarktes entspricht.

Bitcoin als Zahlungsmittel

In Ihrer Erklärung fügt JPMorgan hinzu, dass die Gründe für ein Halten von Bitcoin sich auch ändern könnten. So müsste Bitcoin nicht unbedingt nur als Wertspeicher genutzt werden. Die Bank wies darauf hin, dass der Wert von Kryptowährungen auch darin liege, dass sie als Zahlungsmittel verwendet werden könnten.

Langfristige Aussichten

Weiter erklärte JPMorgan, dass sie langfristig erhebliche Vorteile für Bitcoin sehe. Bitcoin sei ein stärkerer Konkurrent für Gold als man (allgemein) glaube. Die Millennials würden mit der Zeit immer größere und wichtigere Mitspieler im Finanzbereich. Mit ihnen kämen dann auch Kryptowährungen und Bitcoin.


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Bild: Pixabay

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