Bitcoin und Gold Korrelation erreicht historischen Höchststand, soll man jetzt Bitcoin kaufen?

Die Investmentfirma Grayscale veröffentlichte einen neuen Bericht mit dem Titel „Quantitative Tightening vs. Quantitative Easing der Zentralbanken.“ Darin deutet die Firma an, dass das gegenwärtige makroökonomische Umfeld eine Deflationsspirale auslösen könnte.

Angesichts einer weltweiten Verschuldung von 255 Billionen US-Dollar, angeführt von den USA und China, bleiben systemische Risse weiterhin ein großes Problem. Insbesondere seitdem diese gigantische Verschuldungs-Zahl in die Höhe geschnellt ist. Dies war lange bevor Covid-19 fast eine Viertelmillion Menschenleben forderte, die Märkte durcheinander brachte, ganze Industrien stilllegte und die Arbeitslosigkeit antrieb.

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Der Bitcoin Kurs am 03.05.2020

Traditionelle Anlagen könnten in heutigen Zeiten unsicher sein

Inmitten des anhaltenden Gelddruckens, der Konjunkturpakete und der Entschlossenheit der US-Notenbank, ihre Befugnisse weiterhin zu nutzen, bis die Coronavirus-Pandemie keine Bedrohung mehr darstellt, müssen Anleger die Nachhaltigkeit traditioneller Vermögenswerte abwägen.

Grayscale-Analysten weisen auf vier Schlüsselinstrumente hin, die Investoren zur Stabilisierung ihrer Portfolios einsetzen können. Bei drei davon sehen sie jedoch Probleme aufgrund ihrer Verbindungen zu einem übermäßig gestressten globalen Finanzsystem.

Die vier Schlüsselinstrumente

  • Fiat-Währungen: Sind kompromittiert durch quantitative Lockerungen. Investoren könnten weiterhin in den starken US-Dollar, die Reservewährung der Welt, strömen, was das Risiko einer Destabilisierung der globalen Vermögenswerte birgt.
  • Staatsanleihen: Sind gefährdet durch quantitative Lockerungen, hohe Zinssätze, negative Renditen und schwindende Kaufkraft.
  • Gold: Sind gegen den Digitalisierungstrend und gegen den technologischen Fortschritt, der Portabilität und On-Demand-Zugänglichkeit nachfragt.
  • Bitcoin: Wird im Gegensatz zu Schulden von der Nachfrage dominiert. Liegt zudem außerhalb der Reichweite und des Einflusses von Zentralbanken.

Die Analysten weisen darauf hin, dass Bitcoin aufgrund seiner Knappheit ein attraktives Instrument zur Diversifizierung von Investitionen ist. Es weist eine geringere Korrelation zu anderen Vermögenswerten auf.

„Im Jahr 2019 und während des 1. Quartals 2020 verengte sich die Beziehung zwischen Bitcoin und Gold. Dies geschah weil die Korrelation infolge der Handelsspannungen zwischen den USA und China, der Eskalation im Iran und der Befürchtungen des COVID-19-Marktes zuzunehmen schien. Die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold ist auf einem historischen Höchststand. Das deutet darauf hin, dass Bitcoin möglicherweise eher als sicherer Hafen fungiert“.

Bitcoin wird zum neuen Gold

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass BTC aufgrund solider Fundamentaldaten wie den starken Hash-Raten, der hohen Netzwerkaktivität und den Anzeichen für eine langfristige Anhäufung des führenden Kryptowertes möglicherweise so abschneiden wird wie Gold nach der Finanzkrise 2008.

„Während der Goldpreis zunächst als Reaktion auf den Einbruch der Vermögenspreise und die weit verbreiteten Konkurse fiel, stieg er um über 180% von 682 $ im Oktober 2008 auf 1.912 $ im September 2011. Ähnlich verhält es sich mit Bitcoin: Nachdem der Preis zunächst dramatisch gefallen war, liegt Bitcoin 96 % über seinem Tiefststand vom 12. März“.

Den vollständigen Bericht können Sie hier einsehen.


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Bild: Pixabay

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