Bitcoin wird schon seit 2 Jahren im Verborgenen von Wall-Street Banken gehandelt

Die Wall Street zeigt weiterhin ein großes Interesse an Bitcoin. Verschiedene Unternehmen suchen nach Konzepten, um Trading Desks anbieten zu können. Ein Unternehmen hat den Sprung unbemerkt schon gewagt. So hat Susquehanna International Group bereits einen Bitcoin Trading Desk aufgebaut. Dort kaufen und verkaufen etwa ein Dutzend Personen Kryptowährungen.

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Bitcoin ist eine ansprechende Kryptowährung

Mit Kryptowährungen kann man viel Geld verdienen oder verlieren. Die volatile Natur der Branche macht sie interessant für Spekulanten und Investoren. Es war daher nur eine Frage der Zeit, bis die Großen der Wall Street einsteigen würden. Bisher sind die großen Firmen jedoch noch dabei, diese neuen Möglichkeiten für ihre Kunden zu entwickeln.

Das gilt jedoch nicht für Susquehanna International Group. Das Unternehmen ist bekannt für seinen Handel mit Aktien, ETFs und Optionen. Insoweit unterscheidet sich Susquehanna nicht sehr von den anderen Unternehmen der Wall Street. Seine Position im Kryptohandel hebt das Unternehmen allerdings deutlich ab. So handelt Susquehanna bereits seit zwei Jahren über private Verträge mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen.

Diese Tätigkeit will das Unternehmen bald ausbauen. Jetzt hat man dort bekannt gegeben, dass man 500 Kunden des Unternehmens den Kryptohandel vorstellen wolle. Das soll in den nächsten Wochen geschehen. Wenn das Erfolg hat, will das Unternehmen den Handel rasch ausbauen. Das ist ein weiteres Zeichen dafür, das Kryptowährungen bald zum Mainstream gehören werden. Auch scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis andere Unternehmen dem Beispiel folgen.

Ein großes Wagnis für das Wall-Street-Unternehmen

Vor zwei Jahren hatte Bitcoin noch nicht seine heutige Stellung. Sein Wert war viel geringer und es war weniger interessant für die Wall Street. Trotzdem erkannte Susquehanna bereits früh die Vorteile der Kryptowährungen und stieg ein. In der Rückschau war das eine gute Idee, gerade im Hinblick auf Bitcoin.

Gegenwärtig ist nicht jedermann dafür, dass die Wall Street mit dem Kryptohandel beginnt. Viele Beobachter fragen sich, ob das nicht zu noch mehr Spekulation und noch volatileren Kursen führte. Der Leiter der Abteilung für Digitalassets von Susquehanna, Bart Smith, zeigte sich in dieser Hinsicht unbesorgt. Seiner Meinung nach wird Bitcoin dem Rohstoff Gold als knappes Gut Konkurrenz machen.

All das zeigt, dass Bitcoin und anderen Kryptowährungen eine vielversprechende Zukunft bevorsteht. Wenn die Wall Street einsteigt, dürfte es nicht lange dauern, bis die Branche auch im Mainstream Fahrt aufnimmt. Ungeachtet dessen haben Kryptowährungen bisher noch zu wenig Nutzungsmöglichkeiten in der realen Welt. Das zu ändern ist nicht leicht. Weitere Skalierungslösungen für Bitcoin und Ethereum könnten dabei eine schnelle Veränderung bedeuten. Ein solcher Wandel kann vielleicht schneller stattfinden, als man sich träumen lässt.

Quellen: The New York Times, Susquehanna, Bild: Pixabay

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