Cardano Kurs steigt 10% dank Listung auf neuer Kryptobörse

Die Smart-Contract-Plattform Cardano (ADA) Coin ist vor wenigen Tagen um 10 % gestiegen. Der Kursanstieg folgt der Ankündigung der chinesischen Kryptobörse Huobi das Cardano ADA-Token zu notieren.

Aktueller Cardano Kurs, Quelle https://www.kryptovergleich.org/coin/cardano/

In einem Update wurde mitgeteilt, dass Einzahlungen am 16. April auf der Kryptobörse Huobi Pro International möglich sein werden. Der Handel selbst werde einen Tag danach beginnen.

Der Cardano-Grüner Charles Hoskinson bestätigte die Listung an der Börse. Dies weckte große Begeisterung bei den Tradern, nachdem der Entwickler IOHK eine Reihe von Updates angekündigt hatte.

Dazu gehört auch die Arbeit an Cardanos „Shelley“-Projekt, das den Nutzern mehr Befugnisse einräumen soll. Shelley ist nahezu vollständig und soll kontinuierlich in einem „Rolling Release“ im 2. und 3. Quartal dieses Jahres eingeführt werden.

In einem Blogeintrag vom 9. April erklärte Hoskinson dazu:

„Shelley ist ein Riesenprojekt mit vielen Arbeitsgruppen und wissenschaftlichen Abhängigkeiten. Es umfasst zudem viele soziale Prozesse, die eine Koordination der Community und ein Management erfordern. Im Ergebnis wird Shelley das Netzwerk vollständig in die Hände der Nutzer legen und so weitestgehend dezentralisieren“.

Die Altcoins erleben derzeit einen Aufschwung, der vom Bitcoin Kurs Anstieg angetrieben wird. Das führt dazu, dass Trader nach den vermutlich lukrativsten Anlagen für kurzfristige Gewinne Ausschau halten.

Zum Redaktionsschluss führte ADA die Top-20 der Altcoins auf den großen Börsen an. Andere, wie etwa EOS, verloren hingegen an Wert (gerechnet in USD).

EOS steht derzeit im Hinblick auf die Marktkapitalisierung einen Platz über ADA. Im Moment sieht sich EOS jedoch wieder in der Kontroverse. Dies beruht auf dem Umstand, dass in der letzten Woche Kommentatoren aus den sozialen Medien erneut die Herkunft des Tokens debattiert hatten.

Auch Hoskinson hatte es auf seinen Rivalen abgesehen. In seinem Eintrag erläuterte er das technische Ethos von Cardanos Ouroboros-Algorithmus.

Er schrieb: „Um das ganz klar zu sagen: Ouroboros ist kein gezwungenes, delegiertes Proof-of-Stake-Protokoll wie EOS oder Bitshares“.

Trotzdem hatte auch Cardano im letzten Monat eigene Kontroversen auszustehen. Diese folgten auf eine Kritik von Hoskinson an Coindesk. Dabei äußerte Hoskinson die Meinung, der Pressekanal interessiere sich absichtlich nicht für sein Projekt.

Am 13. März tweetete Hoskinson: „Es erscheint mir doch sehr ungewöhnlich, dass Coindesk sich nach sechs Monaten Anfrage immer noch weigert, einen Artikel über Cardano zu schreiben“.

 

 

Bitte bewerten Sie diesen Artikel
[Gesamt: 0 Durchschnitt: 0]

Kommentar schreiben

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

seventeen − 14 =