CEO der Bitcoin Börse Binance sieht die Zukunft von Kryptowährungen positiv

Changpeng Zhao ist der CEO der Kryptobörse Binance. Im Rahmen eines Interviews mit Bloomberg hat Zhao jetzt erklärt, dass er die Aussichten für die Kryptowährungen positiv sieht. Dies gelte trotz der schwierigen Branchenbedingungen, die die meiste Zeit des Jahres 2018 vorherrschten.

So sagte er:

„2018 war im Hinblick auf die Kurse ein hartes Jahr für die Kryptowährungen. Wir sehen auch, dass viele Projekte das Jahr nicht überstanden haben, daher ist es ein Korrekturjahr. Die Technologie wird uns aber erhalten bleiben. Wir [Binance] wollen 2019 mit einem Knall begrüßen, daher halten wir in Singapur eine Konferenz ab (…) Ich glaube, dass die Leute in der Branche die Zukunft sehr zuversichtlich sehen. Da mache ich mir keine Sorgen.“

Kurse, Spekulanten und Überfluktuation

Weiter führte Zhao aus, dass die Kurse immer Spekulanten anlocken. Diese sorgen dafür, dass die Kurse nach oben oder unten schwanken, sagte er. Im letzten Jahr habe es eine Überfluktuation gegeben, an die sich dann eine Korrekturphase anschloss. Diese habe den größten Teil des Jahres 2018 angedauert. Zhao gestand ein, dass er natürlich nicht wissen könne, ob der Bärenmarkt bereits vorbei sei. Dennoch seien die langfristigen Aussichten der Branche, unabhängig von den Kursschwankungen, gut. Die Branche werde von echten Anwendungen realer Entwickler getragen und das sei der wahre Anwendungsbereich der Kryptowährungen.

Binance verfolge weiterhin aggressiv seine Ziele, erklärte Zhao. Das Unternehmen habe sich auch für das neue Jahr viel vorgenommen. Er verriet, dass eines dieser Ziele der Start einer eigenen, dezentralisierten Kryptobörse sei. So wolle man den Nutzern mehr Freiheiten gewähren, sagte Zhao.

Dazu befragt führte er auch aus, dass Binance regulatorische Schritte von Ländern in aller Welt begrüße. Wichtig sei nur, dass es genügend Klarheit gebe, um die derzeitige Unsicherheit zu überwinden. Dabei führte Zhao aus, dass Binance sich gute und kluge Regulierungen wünsche, die Innovation fördern und nicht behindern. Dazu sagte er:

„Wir begrüßen auf jeden Fall Schritte der Regierungen. Wir wünschen uns regulatorische Klarheit. Es herrscht immer noch eine zu große Unsicherheit in vielen Ländern der Welt im Hinblick auf die Regulierung der Kryptobranche.“

Zhao und sein Vermögen

Anfang des Jahres hatte Bloomberg Zhao nach dem Wert seines Vermögens befragt. Damals hatte Zhao erklärt, dass er alles in Krypto-Assets angelegt habe. Der Wert betrage etwa 2 Milliarden USD. Jetzt erneut dazu befragt, erklärte Zhao, dass der Gesamtwert seines Vermögens natürlich gesunken sei. Eine genaue Zahl könne er wegen der Streuung in verschiedene Kryptowährungen und der schnellen Kursschwankungen nicht nennen. Er ergänzte, dass aber nach wie vor alles in Krypto-Assets angelegt sei. Er habe das alles schon einmal erlebt und sehe die Zukunft daher sehr positiv.

Quelle: Bloomberg, Pixabay

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