Das Ethereum Netzwerk wächst durch zahlreiche „Hackathons“

Das Ethereum-Ökosystem ist weltweit inzwischen beachtlich angewachsen. Das gilt nicht nur in digitaler Hinsicht, sondern auch in physischer.

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Die EDCON („Community Ethereum Development Conference“) war eine beeindruckende Ethereum Konferenz in diesem Jahr. Dort stellten Einzelpersonen ihre Projekte vor. Das Publikum bestand zumeist aus Gleichgesinnten. Dennoch konnte auch der Rest der Welt über einen Livestream teilnehmen.

Zugleich kopierte man damit das besonders erfolgreiche Modell des „ETHWaterloo-Hackathon“, der im Oktober 2017 stattfand. Die Bezeichnung „Hackathon“ ist eine Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“. Sie ist der Namen eines kollaborativen Soft- und Hardwareentwicklungstreffens.

Das Team erklärte dazu:

„Daher haben wir ETHGlobal gegründet. ETHGlobal ist eine gemeinnützige Organisation, die sich der Pflege des [Ethereum-] Ökosystems widmet. Zugleich wollen wir es so Ethereum-Freunden erleichtern, einen «Hackathon» nach Art von «ETHWaterloo» in ihrer Stadt zu veranstalten“.

Derzeit hält man in Argentinien den ETHBuenosAires-Hackathon ab. Danach findet im Juli der ETHSingapore-Hackathon statt. Diesem folgt Bangalore mit ETHIndia im August. Im September steht dann der Hackathon ETHBerlin an. Daran schließt sich im Oktober 2018 der ETHSanFrancisco an.

Monatliche Hackathons

Das bedeutet, dass der Hackathon monatlich stattfindet – und das über Kontinente hinweg. So ergänzt der Hackathon die Devcon („Ethereum Developers Conference“) in Prag. Die Devcon ist die Hauptveranstaltung von Ethereum und vermutlich die größte Zusammenkunft der Community. Auf der Devcon präsentiert man die Ergebnisse des jeweiligen Jahres. Zugleich stellt die Community die Pläne für das nächste Jahr vor.

Die meisten Treffen hatten immer mit einem eher geringen Budget zu kämpfen. Die Hackathons hingegen können das Interesse großer Unternehmen genießen. Diese lassen dort auch gerne einmal „etwas springen“.

Der Hauptzweck eines Hackathons ist es natürlich, die Programmierer zusammenzubringen. So sitzen sie ein oder zwei Tage zusammen und versuchen, etwas Neues zu schaffen. Gleichzeitig bilden sich Freundschaften. Natürlich geht es auch darum, sich Start-ups und alteingesessenen Unternehmen zu präsentieren. Diese sind immer auf der Suche nach neuen Talenten.

Mangel an Ethereum Programmierern

Die Branche ist derzeit sehr knapp an versierten Kräften. Das hat dazu geführt, dass Unternehmen Boni von bis zu 1 Millionen US-Dollar für das Antreten einer Stelle anbieten.

Auch hier sollen die Hackathons helfen. Sie bieten die Möglichkeit, eine neue Generation von Programmierern mit zugänglichen Tutorials zu trainieren. Zudem können die Neuen auf den Hackathon zeigen, was sie können.

Dementsprechend viele Programmierer finden sich auch immer ein. Zusätzlich lockt die Möglichkeit, dass Vitalik Buterin plötzlich dort auftaucht. Auch kann man Tipps und Hilfen von einigen der Branchengrößen bekommen, zum Beispiel McKie, Nick Johnson oder vielen anderen.

Quelle: Medium, Bitcoin.com, Bild: Pixabay

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