Experte: Bitcoin Kurs steigt in den nächsten 3 bis 6 Monaten nicht über 5.000 USD

Der in Südafrika geborene Vinny Lingham ist der CEO und Mitbegründer des Start-up-Unternehmens Civic, das sich mit dem Identitätsschutz befasst. Daneben hat Lingham im Laufe der Jahre noch verschiedene andere Unternehmen gegründet und relativ früh in Bitcoin investiert. In der Krypto-Community hat Lingham auch den Spitznamen „Bitcoin Orakel“.

Jetzt hat der Sender CNBC Lingham zu Bitcoin und der zu erwartenden Kursentwicklung befragt. Lingham erklärte dazu, dass der Bitcoin Markt seiner Meinung nach noch drei bis sechs Monate im Abwärtstrend gefangen bleibe. So sagte er:

„Bitcoin bleibt noch mindestens drei bis sechs Monate lang im Bereich zwischen 3.000 USD und 5.000 USD. Ich glaube nicht, dass wir jetzt schon den Support-Level von 3.000 USD durchbrechen. Ich meine, dass es in diesem Bereich viele kurzfristig ausgerichtete Käufe gibt. Wenn wir in den nächsten drei bis sechs Monaten nicht aus dem Bärenmarkt herauskommen, könnte der Level von 3.000 USD durchbrochen werden.“

 

Wann endet der Bitcoin Bärenmarkt?

Verschiedene bekannte Analysten, etwa Willy Woo, vermuten ein Ende des Bärenmarktes gegen Ende des zweiten Quartals 2019. Zugleich soll aber auch eine sehr geringe Chance bestehen, dass sich der Abwärtstrend kurzfristig umkehrt.

Nach einer Korrektur um 80 bis 90 Prozent schließt sich für ein Asset gewöhnlich eine lange Konsolidierungsphase an. Für volatile Assets, wie Kryptowährungen, kann eine Konsolidierung drei bis sechs Monate andauern. Sofern in den nächsten beiden Quartalen jedoch keine Erholung erfolgt, könnte Bitcoin, wie Lingham sagte, sogar unter 3.000 USD fallen.

Ungeachtet der Volatilität und der Kursstürze hat die Branche in den letzten Monaten viel Zuwachs erhalten. Hinzugekommen sind ICE mit Bakkt, Nasdaq, Fidelity und viele andere Institutionen in Asien.

Lingham merkte in dem CNBC-Interview weiter an, dass er meine, dass die Fundamentaldaten den Kurs bestimmen sollten und nicht bloße Spekulation. Die Community sehe das aber anders. Auch schrecke die hohe Volatilität die institutionellen Investoren ab, erklärte er weiter.

 

Ist Bitcoin zu riskant?

Der Bitcoin Kurs ist in den letzten zwei Wochen um 35 Prozent eingebrochen. Das habe viele Kleinanleger und institutionelle Investoren abgeschreckt, sagte Lingham gegenüber CNBC. Wegen dieses Abwärtstrends sei das Asset derzeit zu riskant, um darin zu investieren. Er führte aus:

„Ich glaube, dass der Markt kurzfristig die Kleinanleger abgeschreckt hat, ebenso wie das institutionelle Kapital. Die hartgesottenen Anhänger und HODLer werden in jedem Fall daran festhalten. Es ist ein riskantes Szenario. Für mich ist es ein wenig zu riskant. Aber natürlich gilt auch, dass ein hohes Risiko hohe Gewinne bringen kann. Wenn sich der Markttrend umkehrt, könnte jetzt eine hervorragende Zeit zum Kaufen sein.“

Quellen: Twitter 1, Twitter 2, Pixabay

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