Experte bleibt dabei: Bitcoin Kurs Prognose weiterhin bei 28.000 USD bis Ende 2018

Das Auf und Ab der Bitcoin Kurse spiegelt auch etwas Besonderes wider. So zeigt sich darin die tiefe Spaltung zwischen Personen, die unterschiedlich über das Geldsystem denken. Auch in den Reihen der Anhänger der Kryptowährungen gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen zu den derzeitigen Kursen der einzelnen Coins.

Im Dezember des letzten Jahres gab der Gründer des Beratungsunternehmens Standpoint Research, Ronnie Moas, eine Prognose ab. Moas gilt als Bitcoin Befürworter und soll, so ein Bericht, bisher einige der genauesten Kursprognosen gemacht haben. Auf Twitter bestätigte Moas jetzt seine Voraussage, wonach Bitcoin bis Ende des Jahres einen Kurs von 28.000 USD erreichen werde. In einigen nachfolgenden Tweets bedauerte er den derzeitigen Ausverkauf. Dieser rühre seiner Meinung nach von Kryptokleinanlegern her, die sich den führenden 1 Prozent der Anleger beugten.

Währenddessen sprach der Mitbegründer von Ethereum, Vitalik Buterin, mit dem Nachrichtensender Bloomberg. Dies geschah am Rande einer Konferenz in Hongkong. Buterin erklärte dabei seine Sicht auf die derzeitigen Kursabschwünge von Bitcoin und der Kryptowährungen.

So sagte Buterin:

„Der Blockchain Bereich gelangt derzeit an einen Punkt, an dem eine Obergrenze in Sicht ist. Wenn Sie mit einem beliebigen, gebildeten Menschen sprechen, hat er vermutlich bereits einmal von der Blockchain gehört. Es gibt in dem Bereich einfach keine Wachstumsmöglichkeiten um das Tausendfache mehr.“

Bitcoin Kurs verläuft zyklisch

Der Krypto-YouTuber Omar Bham machte hingegen einen großen Schritt zurück. Auf Twitter präsentierte er zwei Charts. Ein Chart zeigte den Bitcoin Kurs vom 22. August 2013 bis zum 17. Januar 2015, während der andere Chart die Entwicklung vom 8. November 2017 bis zum 8. September 2018 nachzeichnete. Beide Charts verliefen außerordentlich ähnlich, womit Bham zeigen wollte, dass er von einem fallenden Kurs ausgehe.

In einem neuen Bericht der Ratingagentur Weiss stellte der Analyst Juan M. Villaverde den Kursverlauf von Bitcoin ab einem Stand von 6 US-Cent dar. Es zeigte sich, dass der Aufstieg Bitcoins nicht linear verlief. Vielmehr zeige sich ein Muster, das sowohl zyklisch als auch vorhersagbar sei, erklärte Villaverde.

Dazu schrieb er:

„Bitcoin erfährt einen starken Bullenmarkt, der in einem wilden, parabelförmigen Anstieg der Spekulation gipfelt. Diese Periode nennen wir «den Höhepunkt». Dieser bricht dann zusammen, wenn sich die Spekulanten panisch zurückziehen. Der Kurs konsolidiert sich anschließend über Monate. Es zeigt sich eine wenig aktive Seitwärtsbewegung oder ein Abschwung. Dies überstehen nur die wirklich Hartnäckigen.“

Villaverde schloss seine Analyse mit einer Prognose. Demnach sei mit einem neuen Aufwärtszyklus zu rechnen. Dennoch verfüge der Markt jetzt über mehr Liquidität, so dass „der Höhepunkt“ weniger extrem ausfallen dürfte.

Quellen: Twitter 1, Twitter 2, Weiss Cryptocurrency Ratings, Pixabay

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