IOTA-Gründer droht anderem Gründer mit juristischen Schritten wegen Veruntreuungsvorwürfen

Sergey Invancheglo von IOTA droht mit einem Gerichtsverfahren gegen seinen Mitbegründer David Sønstebø und wirft ihm Veruntreuung vor. In dem Streit geht es um angeblich 25.000.000 MIOTA. Dies ist ein Wert von 7,7 Millionen Dollar zu aktuellen Kursen.

Sergey Ivancheglo ist auch unter dem Decknamen „Come from Beyond“ bekannt. Er ging jetzt auf Twitter, um einen Streit zwischen ihm und Mitbegründer David Sønstebø öffentlich zu machen. Der Streit scheint Fragen zur Finanzierung von JINN Labs zu beinhalten. Dies ist ein Unternehmen für verteilte Computerhardware welches mit David Sønstebø 2014 gegründet wurde und der Vorläufer des IOTA-Projekts war.

„Ich informiere die IOTA-Gemeinschaft, dass ich nicht mehr mit David Sønstebø zusammenarbeite und kontaktiere meine Anwälte, um meine 25 Ti von ihm zu bekommen. Er weigert sich, die Iotas zu übertragen, damit ich zu seinem Vorteil und gegen meinen handeln muss.“

Das Unternehmen ist eng mit der Hardware-Abteilung der IOTA verbunden. Es arbeitet an einem trinären Mikroprozessor. Mit diesem kann ein Computerchip drei Zustände nutzen anstatt der üblichen zwei Zustände, berichtete Crypto News Flash.

IOTA-Streit findet einen Tag vor AMA statt

Zufälligerweise ist der Zeitpunkt des Streits nur einen Tag vor der geplanten Beantwortung von Fragen zu dem geheimen Projekt durch Sønstebø.

Ivancheglo trat im August 2018 in den Vorstand der IOTA-Stiftung ein, nachdem er zuvor Nxt gegründet hatte. Weniger als ein Jahr später trat Ivancheglo von der IOTA-Stiftung zurück und trat aus ihrem Vorstand aus.

Ein durchgesickertes Gespräch enthüllte den Streit zwischen den Gründungsmitgliedern von IOTA. Sergey Ivancheglo gab ein „Misstrauensvotum“ für die Fähigkeiten des Mitbegründers Dominik Schiener ab und forderte ihn zum Rücktritt auf, berichtete CryptoSlate im Jahr 2018. Angeblich soll Ivancheglo nach seinem Ausscheiden aus der IOTA-Stiftung seine IOTA verkauft haben um Paracosm zu gründen. Das ist ein Unternehmen welches virtuelle Spiele herstellt.

Ein Jahr später scheint ein Streit über die Arbeit die Ivancheglo noch für IOTA geleistet hat ausgebrochen zu sein.

„Überraschenderweise konnte er unsere Vereinbarung nicht einhalten. Das ist für mich als jemand, der seit über 6 Jahren mit ihm zusammenarbeitet, ziemlich überraschend“, sagte David Sønstebø.

Crypto Briefing bat Sergey Invancheglo um einen Kommentar und hat noch keine Antwort erhalten. Als Antwort auf die Anschuldigungen sagte Sønstebø:

„IOTA ist zu fortgeschritten und hat zu viel Traction in der realen Welt um im Alleingang von jemandem in Geiselhaft genommen zu werden, der will, dass das gesamte Protokoll mit seiner VR-MMO-Gesellschaft übereinstimmt. Es ist ein trauriger Tag für mich, aber ein großer Tag für IOTA.“


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Bild: Pixabay

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