IOTA Update: IOTA-Hub wird veröffentlich und IOTA-Wallet für Testphase vorbereitet

Das IOTA-Projekt hat in der ersten Augusthälfte interessante Fortschritte gemacht. Dazu gehören der Start des IOTA-Hubs und Verbesserungen am Desktop-Wallet Trinity.

 

Der neue IOTA-Hub

Der neue IOTA-Hub ist eine Open-Source-Lösung, die es Dienstanbietern erleichtern soll, IOTA in Kryptobörsen einzubinden. Bisher war das schwierig, da sich das IOTA-Tangle von Blockchain-Netzwerken unterscheidet. Das machte, so erklärte das Team, die Seed-Verwaltung, Bestätigungen und Einzahlungsüberwachungen sowie doppelte Signaturen zu Herausforderungen.

Der neue Hub löst diese Schwierigkeiten. Zugleich verbessert er die Sicherheit, denn er ermöglicht eine externe Signierung von Transaktionen. Das bedeutet, dass man eine Transaktion auch aus der Entfernung von einer anderen Maschine aus signieren kann. Dazu muss nur der Hub mit der Datenbank verbunden sein.

Die Einführung des Hubs dürfte IOTA für die Nutzer zugänglicher machen. Dank des Hubs werden vermutlich mehr Kryptobörsen IOTA notieren, so dass Interessenten es einfacher kaufen können.

Die größte Kryptobörse Südkoreas, UPbit, hat den Hub bereits eingesetzt. So konnte die Kryptobörse IOTA als Handelspaar mit dem südkoreanischen Won (KRW) notieren.

 

Trinity-Desktop-Wallet vor der Beta-Phase

Trinity ist der Name des Desktop- und Mobilgeräte-Wallets von IOTA. Seit der Ankündigung der Desktop-Variante im April war das Wallet einer der Schwerpunkte des Teams. Die Initiative für das Wallet ging seinerzeit von der Community aus. Der Grund dafür war, dass die Community das von IOTA angebotene Wallet als zu wenig intuitiv empfand.

Derzeit befindet sich das Trinity-Wallet in einer öffentlichen Beta-Testphase mit 20.000 Nutzern. Währenddessen bereitet das Team die Desktop-Variante für den Beta-Test vor. Dabei geht es vor allem um das Ausmerzen von Bugs, das Verfeinern der Benutzeroberfläche und die Verbesserung der Effizienz des Proof-of-Work. Nach Angaben des Chefentwicklers des Trinity-Wallets, Charlie Varley, geht es auch darum, die Benutzung möglichst einfach zu gestalten. Teil dessen sei es, Desktopnachrichten einzurichten, die den Nutzer über den Status seiner Transaktion unterrichten.

Auch die Community ist in die Entwicklung eingebunden und kann Ideen zur grafischen Gestaltung einreichen.

Das Trinity-Wallet ist ein kleiner Schritt auf einem langen Weg, der vor dem Team liegt. Dabei geht es darum, eine Plattform zu schaffen, auf der das riesige Ökosystem des kommenden Internets der Dinge verlässlich aufbauen kann. Ein anderer Schwerpunkt ist zum Beispiel Qubic. Dabei handelt es sich um ein Protokoll für Smart Contracts und ausgelagerte Berechnungen. Qubic soll beim Aufbau von „Maschinenökonomien“ helfen.

Neben der Forschung hat das Projekt zudem Partnerschaften angekündigt und Absichtserklärungen unterzeichnet. Auch sollen in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh Ausweise auf Tangle-Basis eingeführt werden.

Die einzigartige Distributed Ledger Technology (DLT) von IOTA bietet erhebliche Vorteile für Anwendungen in einer realen Umgebung. Die Verbesserung und Veröffentlichung eines Wallets ist dabei ein wichtiger Schritt, um auf einem größeren Markt Fuß zu fassen.

Quellen: Blog.IOTA.org, Reddit, Dailyhodl, Pixabay

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