Kim Dotcom will offiziell Bitcoin Cash (BCH) fördern

Der politische Aktivist Kim Dotcom hat sich offiziell der Bitcoin-Cash-Community angeschlossen. Sein Ziel ist es, Bitcoin Cash zur führenden digitalen Zahlungslösung der Welt zu machen.

Kim Dotcom ist ein Internetunternehmer mit deutscher und finnischer Staatsbürgerschaft. Er wurde als Kim Schmitz in Kiel geboren und erlangte Berühmtheit vor allem als vielfältig aktiver Hacker sowie Betreiber des Sharehosters Megaupload. Derzeit lebt er in Neuseeland.

Zu Bitcoin Cash (BCH) über Twitter

Seinen „Beitritt“ zu Bitcoin Cash kündigte Dotcom über Twitter an. Darin hieß es:

Ich trete hiermit offiziell den Bemühungen bei, Bitcoin Cash zur weltweit führenden Lösung für elektronisches Geld zu machen.

Dabei werde ich daran mitwirken, die Nutzung von BCH in der realen Welt und über Online-Händler zu beschleunigen und die Nutzerbasis zu vergrößern.

Ich weiß, wie ich das bewerkstellige. Macht mit.

Auf Twitter befragt, warum er Bitcoin Cash unterstütze, antwortete Dotcom:

Weil es funktioniert. Geringe Gebühren, schnelle Transaktionen, einfach zu benutzen und sicher. Ich habe mir für meine kommenden Innovationen alle Kryptos angesehen und Bitcoin Cash erfüllt alle Anforderungen.

Bitcoin Cash wurde bereits von mehr als 100.000 Händlern implementiert und ihre Zahl steigt schnell weiter.

Was ist Bitcoin Cash?

Bitcoin Cash ist eine Kryptowährung, die 2017 durch eine Fork von Bitcoin entstanden ist. Ziel der Abspaltung war es, Bitcoin Cash schneller als Bitcoin zu machen.

Aktuell belegt Bitcoin Cash nach der Marktkapitalisierung den sechsten Platz auf der Liste der größten Kryptowährungen.

So will Dotcom Bitcoin Cash voranbringen

Zur Förderung wolle er, so Dotcom, sein Netzwerk und die Macht des „Genius Marketing“ nutzen, um Bitcoin Cash bei der allgemeinen Öffentlichkeit bekannter und beliebter als alle anderen Kryptowährungen zu machen.

Zugleich fügte er an, dass Bitcoin (BTC) besser als Wertspeicher funktioniere. Bitcoin Cash sei aber besser für Onlinezahlungen geeignet.

Bereits am 4. Januar hatte Dotcom angekündigt, dass sein Inhalts-Monetarisierungdienst „K.IM“ Bitcoin Cash nutzen werde. Über K.IM soll jedermann digitale Inhalte verwalten, schützen und verkaufen können.

Die Reaktionen

Die Reaktionen der anderen Twitter-Nutzer auf die jetzige Ankündigung waren durchwachsen. Etwa ein Drittel zeigte sich erfreut, ein Drittel hatte Fragen sowie Zweifel und das letzte Drittel hielt die Aussicht für lächerlich. Manche der Kommentare wiesen auf andere Kryptowährungen hin, die dieselben Zwecke wie Bitcoin Cash erfüllten, nur besser. Genannt wurde dabei vor allem Nano (NANO).

Dotcom beteiligte sich wenig an diesen Diskussionen, erklärte aber, dass die Gewinner des „Krypto-Rennens“ anhand der Nutzung ermittelt würden.


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Bild: Pixabay

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