Krypto-Wochenübersicht: Fidelity beginnt mit der Einführung von Krypto-Diensten, Starbucks will 2019 Zahlungen in Bitcoin akzeptieren, eToro will Ripple’s xRapid einführen und mehr

Der Kryptobereich erlebt derzeit wieder eine leichte Zeit des Wachstums. Der Bitcoin Kurs stiegt die letzte Woche etwas an, was ein gutes Zeichen für die Branche ist. Die Finanzinstitutionen entwickeln immer mehr Interesse an Kryptowährungen und viele haben bereits begonnen, zu investieren. Auch das ist eine wichtige Entwicklung, die die Annahme durch den Mainstream beflügeln könnte. Im Folgenden habe ich für Sie wieder Themen zusammengestellt, die die Welt der Kryptowährungen in der vergangenen Woche bewegt haben.

 

Starbucks will 2019 Bitcoin Zahlungen akzeptieren

Die institutionelle Handelsplattform Bakkt soll eine Vereinbarung mit dem Unternehmen Starbucks eingegangen sein. Dies berichtete Yahoo News unter Berufung auf die Nachrichtenseite „The Block“. Demnach soll Starbucks einen Aktienanteil an Bakkt erhalten. Im Gegenzug verpflichtet sich Starbucks, ab einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr 2019, Bitcoin als Zahlungsmethode in seinen Filialen zu akzeptieren.

Derzeit ist noch unklar, wann genau Bakkt seinen Dienst aufnehmen wird. Wenn die berichtete Vereinbarung zutreffend ist, könnte sie jedoch ein Indiz dafür sein, dass Bakkt in diesem Jahr startet. Die Community hat die Neuigkeit freudig aufgenommen. Allgemein sah man die Vereinbarung als weiteren Schritt hin zu einer Annahme durch den Mainstream an.

 

Trader geht von Bitcoin Kurs von 336.000 USD bei der nächsten Rallye aus

Bitcoin hat viel von seinem Wert verloren, erholt sich aber stetig. Viele Analysten und Experten gehen daher von einer besseren Zukunft aus. Der Trader „$carface“ hat auf Twitter einen groben Höchststand von 336.000 USD pro Coin prognostiziert. Als Grund führte er an, dass Bitcoin bereits mehrfach nach Tiefständen stark gestiegen sei.

Lightning Network wächst dank Bitcoin Rallye

Das Bitcoin Second-Layer-Zahlungsprotokoll Lightning verzeichnet Zuwächse bei der Anzahl der Nodes. Grund dafür ist der steigende Bitcoin Kurs. Bisher hat das Netzwerk unter anderem 14.000 Einschreibungen, 4.000 installierte Browsererweiterungen und 559 verbundene Kanäle vorzuweisen. Ebenfalls eine Rolle könnte die weitergereichte „Lightning Torch“ spielen. Die Werbung durch Schlüsselfiguren, etwa den Twitter-CEO Jack Dorsey, könnte auch dazu beigetragen haben.

 

Tether, Tron und Binance

Die berühmte Stablecoin Tether (USDT) läuft jetzt auch auf der Blockchain von Tron. Der CEO von Tether, Jean-Louis van der Velde, erklärte dazu, dass man dies umgesetzt habe, um einen Wunsch der Tether-Kunden zu erfüllen.

Diese neue Grundlage garantiert die Interoperabilität von Tether mit Protokollen und dApps, die auf Tron basieren. So können die Nutzer die an den US-Dollar gebundene Stablecoin im Tron-Netzwerk handeln. Tether existiert bereits auf der Blockchain von Bitcoin und Ethereum. Tron ist damit das dritte Projekt, das Tether seinen Nutzern zugänglich macht.

 

Justin Sun sieht die Binance Coin als „neues Bitcoin“ an

Die hauseigene Coin der Kryptobörse Binance, die Binance Coin (BNB), macht weiter Fortschritte und hat sich als eine der Top-Kryptowährungen etabliert. Justin Sun, der CEO von Tron, hat die Coin jetzt auf Twitter als „neues Bitcoin“ bezeichnet. Allgemein vermuten die Nutzer, dass der Kurs der Binance Coin noch weiter steigt, wenn Binance zukünftig seine dezentralisierte Kryptobörse eröffnet.

 

Ripple XRP

Das Zahlungstool xRapid von Ripple Labs findet immer mehr Verbreitung. In der letzten Woche hat der Zahlungsdienstleister Mercury FX die erste gewerbliche grenzüberschreitende Zahlung auf die Philippinen über xRapid vorgenommen. XRapid ist eine schnellere und kostengünstigere Alternative zu herkömmlichen internationalen Zahlungssystemen.

 

Binance-CEO bestätigt: Ripple XRP ist kein Wertpapier

Das Unternehmen Ripple Labs sah sich in der Vergangenheit häufiger in der Kritik von Teilen der Kryptowährungs-Community. Einer der Vorwürfe war, dass die Coin Ripple XRP eigentlich gar keine Kryptowährung, sondern eher ein Wertpapier sei. In der letzten Woche hat Changpeng Zhao, der CEO der Kryptobörse Binance, sich in einer Fragestunde auf Twitter dazu geäußert. Dabei sagte Zhao, dass diese Kritik seiner Meinung nach haltlos sei.

Zhao erklärte, dass nur der bloße Rechtsstreit das Asset nicht zu einem Wertpapier mache. Ripple XRP sei erst dann ein Wertpapier, wenn dieser Status bewiesen sei. Er erklärte stolz, dass Binance das Asset notiert habe und andere Börsen dazu auffordere, es ihm gleichzutun. Dazu gehört zum Beispiel die Kryptobörse Coinbase, die für diesen Schritt ebenfalls kritisiert wurde. Zhao ergänzte, dass der Rechtsstreit gegen Ripple Labs Jahre andauern könne. Falls am Ende gegen Ripple Labs entschieden würde, könne das viele Nutzer in Amerika treffen. Auch ein Teil der Nutzer in aller Welt wäre betroffen. Er hoffe daher, dass das Verfahren zugunsten von Ripple Labs ausgehe, schloss Zhao.

 

Kryptobörse eToro erwägt die Nutzung von Ripples xRapid-Lösung

Für alle Ripple-Freunde brachte die letzte Woche noch weitere gute Neuigkeiten. So erwägt die israelische Börse eToro offenbar die Einführung von Ripples xRapid-Lösung. Dies deutete der eToro-CEO Yoni Assia während eines Besuches des Ripple-Hauptsitzes in den USA an. Bereits auf dem Pariser Fintech-Forum hatte er mit dem Ripple-CEO Brad Garlinghouse gesprochen. Wenn eToro xRapid einführen sollte, wäre dies voraussichtlich ein großer Sprung nach vorne für Ripple Labs, denn das Produkt würde dann von Millionen neuer Nutzer verwendet.

 

Prognose: Ethereum Kurs steigt auf 100.000 USD

Schließlich wurden auch neue Prognosen zu Ethereum (ETH) bekannt. Mehrere Befürworter sehen Ethereum in der nahen Zukunft bei neuen Allzeithochs. Einer dieser Befürworter ist Brian Schuster von Arc Capital LLC. Schuster ist bekannt dafür, Ethereum sehr positiv einzuschätzen. Er geht von einem Kurs von 100.000 USD pro Coin aus. Er erklärte, dass er nicht sicher sei, ob der geschätzte Kurs erreichbar sei, er glaube aber, dass es dazu kommen könne. Auch der bekannte Verfechter von Bitcoin Cash, Roger Ver, zeigte sich optimistisch. Er erklärte, dass Ethereum den Platzhirsch Bitcoin überholen werde. Bitcoin Cash werde dann dasselbe tun. Auch der Mitbegründer von Apple, Steve Wozniak, hat sich zu Ethereum geäußert. Er sagte, Ethereum sei wie Apple und könnte sich zum Apple seiner Zeit entwickeln. Ob diese Prognosen sich wirklich in der nahen Zukunft bewahrheiten, bleibt abzuwarten.

 

Bildquelle: Pixabay

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