Manipulieren Krypto-Wale die Kurse von Bitcoin, Ethereum und Litecoin? Neue Analyse bring interessante Erkenntnisse

Ein neuer Bericht deutet darauf hin, dass die Guthaben von Bitcoin nun gleichmäßiger verteilt sind. Diest steht im Gegensatz zu anderen großen Kryptowährungen wie Litecoin und Ethereum.

Die Gesamtvermögensverteilung von Bitcoin hat sich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich verbessert sagt eine von Clovr veröffentlichte Studie. Diese untersuchte im November 2019 Transaktionen mit weit verbreiteten Kryptowährungen.

Der Bericht zeigt jedoch, dass die Spitzen-Altcoins in Bezug auf die Marktkapitalisierung zunehmend von Walen kontrolliert werden.

Der Gini-Koeffizient von Bitcoin ist ein statistisches Maß für die Vermögensverteilung. Er fiel von 0,66 auf 0,64 im Jahr 2019.

In der Zwischenzeit stieg der Gini-Koeffizient von Bitcoin Cash von 0,73 auf 0,75. Der Gini-Koeffizient von Ether stieg von 0,69 auf 0,78. Litecoin blieb mit 0,83 an der Spitze der Liste.

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Quelle: Clovr/BitinfoCharts

Die Bitcoin Guthaben sind relativ weit gestreut

Krypto-Wale müssten mindestens 4.545 der größten existierenden Bitcoin-Wallets kontrollieren, um die Hälfte der führenden Kryptowährung im Umlauf zu halten sagt der Bericht. Um den größten Teil des Ether-Vorrats zu kontrollieren müsste eine kleine Gruppe von Nutzern nur die ETH besitzen, die in 322 Wallets gelagert werden.

Um den größten Teil des zirkulierenden Vorrats von Bitcoin Cash zu besitzen müssten die Krypto-Wale nur 1.109 Wallets kontrollieren. Der Großteil des Litecoin Vorrats könnte durch das Halten der Schlüssel von nur 189 Wallets kontrolliert werden.

Clovr sagt, dass es die Top 10.000 Wallet-Adressen analysiert hat die zu jeder Kryptowährung gehören. Es hat die wichtigsten Kryptobörsen ausgelassen. Bei den großen ERC-20-Token war die Vermögensungleichheit noch größer sagt die Untersuchung.

So hat beispielsweise das Huobi Pool Token (HPT), die native Krypto-Währung des Huobi Mining Pools, einen Gini-Koeffizienten von 0,99. Hier gehören 70% der ausstehenden Token zu einem einzigen Wallet.

Im Allgemeinen hatten Token mit relativ geringer Marktkapitalisierung größere Probleme mit der Vermögensungleichheit.

„Wenn zentralisierter Reichtum Sie als Krypto-Investor beunruhigt dann kann es helfen, den Kauf von Coins mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 100 Millionen Dollar zu vermeiden“ sagen die Forscher.

Den vollständigen Bericht kann man hier einsehen.

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Textnachweis: Dailyhodl Bild: Pixabay

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