Michael Arrington: Bitcoin Kurs steigt dieses Jahr noch auf 25.000 USD, auch Ripple XRP und ICOs im Fokus

Auf der Konferenz „Beyond Blocks Summit“ in Seoul interviewte Ran Neu-Ner den CEO von Arrington XRP Capital, Michael Arrington. Dabei erläuterte Arrington unter anderem seine Sicht auf Ripple XRP. Weiter gab er eine Zukunftsprognose für den Bitcoin Kurs ab.

Dazu befragt, erklärte Arrington zunächst, warum man in seinen Fonds nur in Ripple XRP einzahlen könne. Das sei deshalb der Fall, weil Ripple XRP ideal sei, um Geld über Grenzen hinweg zu bewegen. Dabei sprach er auch an, dass viele Beobachter Ripple XRP häufig zu Unrecht kritisierten. Dies beruhe auf der Fehlauffassung, dass die Ripple-Coin zentralisiert sei.

Er erklärte auch, dass Ripple XRP im Kryptobereich für viele Aufgaben dienen könne. Andere dezentralisierte Coins hingegen konzentrierten sich derzeit darauf, ihre Effizienz zu steigern. Aus Sicht eines Hedge-Fonds sei eine Einzahlung in XRP daher durchaus sinnvoll.

Weiter fragte man Arrington, ob diese Ausrichtung auf Ripple XRP Risiken beherberge, etwa im Hinblick auf die Fluktuation der Märkte. Arrington antwortete, dass der Schlüssel für die Investitionen der unterliegende Wert des jeweiligen Assets sei. Er stellte klar, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Fondsmittel in XRP angelegt sei. Dabei handele es sich um etwa 3 – 4 Prozent, also „ein paar Millionen [US-] Dollar“. Der verbleibende, große Teil sei breit gestreut.

Arrington’s Fonds investiert in zahlreiche ICOs

Der Arrington XRP Capital Fonds ist bekannt dafür, sehr positiv gegenüber dem Unternehmen Mainframe eingestellt zu sein. Dabei handelt es sich um ein Blockchain Start-up aus dem Vereinigten Königreich. Arrington sagte dazu:

„(…) das ist ein fantastisches Unternehmen. Dort hilf man wirklich dabei, die Freiheit zu fördern, und das auf eine nutzbare Weise (…)“.

Im Hinblick auf Asien befragte Neu-Ner den CEO auch zu Südkorea. Dabei ging es um Investitionen wie Metadium, Phantom, Aergo und andere. Dazu führte Arrington aus, dass er die wachsenden Innovations- und Unternehmeraktivitäten in Südkorea sehr schätze.

Schließlich befragte Neu-Ner Michael Arrington auch zu Bitcoin und der möglichen Entwicklung in den kommenden Monaten. Arrington antwortete darauf:

„Mein ganzes Leben hat mit Kryptowährungen zu tun. Wir sehen Bitcoin positiv. Aber ich bin immer ein Optimist, das ist klar. Ich glaube weiterhin, dass wir in diesem Jahr 25.000 USD erreichen und hoffe, dass wir uns derzeit an einem Tiefpunkt befinden.“

Abschließend erklärte Arrington, dass die börsengehandelten Fonds (ETFs) ein möglicher Grund für den zukünftigen Erfolg von Bitcoin sein könnten. Experten gehen davon aus, dass ein Bitcoin-ETF in der Zeit zwischen August und Oktober genehmigt werden wird. So würden vielen institutionellen Investoren Treuhandmöglichkeiten geboten. Das wiederum dürfte zu viel neuem Kapital und Liquidität führen, so dass der Bitcoin Kurs deutlich steigen sollte.

Quellen: CryptoGlobe, Arrington XRP Capital, Elevenews, Pixabay

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