MIT schlägt Bitcoin Upgrade vor, könnte zu massiver Beschleunigung der Coin führen

Wird das MIT Bitcoin transformieren? Eine neue Technologie verspricht die Geschwindigkeit der Kryptowährung drastisch erhöhen zu können.

Forscher des Massachusetts Institute of Technology sagen, dass sie ein neues Routing-Schema entwickelt haben. Dieses System kann die Geschwindigkeit von Krypto-Transaktionen um das Vierfache steigern.

Die Spider-Routing-Lösung „paketiert“ Übertragungen und erhöht den Durchsatz von Kryptowährungen durch die Verwendung eines Mehrweg-Transportprotokolls in Zahlungskanalnetzen (PCNs). Durch die Paketierung kann Spider große Transfers auf Zahlungskanälen mit geringer Kapazität durchführen. Darüber hinaus behaupten die Forscher, dass „das Mehrweg-Überlastungskontrollprotokoll eine ausgewogene Nutzung der Kanäle und Fairness über die Ströme hinweg gewährleistet“.

Neue Bitcoin-Technologie ähnelt der des Internets

Die neue Technologie ähnelt den in der Internet-Kommunikation üblichen Paketvermittlungstechniken. Die Lösung nutzt auch das Warteschlangenmanagement um Probleme mit der Netzwerküberlastung zu mildern.

Darüber hinaus benötigt Spider weniger als ein Viertel der Mittel, die andere Lösungen wie das Lightning Network und das Raiden Network zur Einleitung der Übertragung benötigen.

„Durch umfangreiche Simulationen zeigten wir, dass Spider weniger als 25% der Mittel benötigt um über 95% der Transaktionen bei ausgeglichener Nachfrage erfolgreich zu routen. Es wird nur eine On-Chain-Transaktion pro 10K-Transaktion benötigt um den vollen Durchsatz bei unausgewogener Nachfrage zu erreichen“ schlussfolgern die MIT-Forscher.

Obwohl die Anzahl von Kryptowährungen im Laufe der Jahre zugenommen hat, bleibt die Bereitstellung schneller Zahlungen in großem Umfang ein großes Hindernis. Bitcoin kann 4,6 Transaktionen pro Sekunde (TPS) verarbeiten, während Ethereum bis zu 15 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten kann. Diese Zahlen verblassen im Vergleich zu den 1.700 TPS von Visa.

Bisherige Ansätze wie das Bitcoin Lightning Network sind nicht perfekt

Die Entwickler arbeiten daran das Problem der Skalierbarkeit zu umgehen, indem sie Layer-Zwei-Zahlungskanalnetzwerke (PCN) wie das Lightning Network und das Raiden Network einführen. Diese Lösungen erhöhen die Fähigkeit des Netzwerks Zahlungen zu verarbeiten, indem sie Transaktionen außerhalb der Kette abwickeln. PCNs bringen jedoch ihre eigenen Herausforderungen mit sich.

So müssen die Benutzer beispielsweise Gelder auf Treuhandkonten hinterlegen. Bei der derzeitigen Regelung sind die Mittel einiger Treuhandkonten schneller erschöpft als andere.

„Traditionelle Systeme senden Transaktionen auf dem kürzest möglichen Weg, ohne sich über das Guthaben eines bestimmten Benutzers oder die Übertragungsrate auf diesem Konto bewusst zu sein.

Dies kann dazu führen, dass einer der Benutzer des gemeinsamen Kontos zu viele Transaktionen abwickelt und auf einen Nullsaldo sinkt, so dass er keine weiteren Transaktionen durchführen kann“ sagt Rob Matheson vom MIT-Labor für Informatik und künstliche Intelligenz.

Darüber hinaus können aktuelle PCNs nur Zahlungen in voller Höhe versenden. Wenn ein Wal 100 BTC überweisen möchte, wird die PCN versuchen, den kürzesten Weg zur Abwicklung der Zahlung zu finden. Wenn der Weg nicht alle 100 BTC unterstützen kann, wird versucht die nächste Route zu finden und so weiter. Das Ergebnis? Die Übertragung friert ein oder schlägt fehl.

Der Spider löst diese Probleme, indem er die Transaktion in mundgerechte Pakete aufteilt, die über mehrere Kanäle mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten versendet werden.


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Bild: Pixabay

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