Positive Prognose für Kurs von Bitcoin, Ripple XRP, Ethereum und anderen Kryptowährungen dank China

Die kürzlichen Entwicklungen in China, neue Regulierungen und Wale treiben die Bitcoin Prognose wieder in eine positive Richtung, so der Krypto-Händler SFOX.

Der Kryptowährungsmarkt steht vor einer spannenden Wende, so der Krypto-Händler SFOX. Dies ist eine Krypto-Handelsplattform, die sich an „professionelle Händler und institutionelle Investoren“ richtet.

Die Einschätzung von SFOX für Kryptowährungen ist von „neutral“ auf „leicht optimistisch“ gestiegen. Dies geht auch einem monatlichen Volatilitätsbericht hervor der am Freitag veröffentlicht wurde. Die Gründe hierfür seien die Begeisterung für die Blockchain-Technologie in China, die Klarheit der Vorschriften in Hongkong und Transfers von Bitcoin-Walen.

Der Bericht analysierte die Marktdaten von acht großen Bitcoin Börsen. Dazu zählen bitFlyer, Binance, Bitstamp, Bittrex, Coinbase, Gemini, itBit und Kraken. Zudem wurden die Daten von Liquiditätsanbietern für sechs Krypto-Assets unter die Lupe genommen. Zu diesen Assets zählen Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, Litecoin, Bitcoin SV und Ethereum Classic.

Woher kommt der Stummungswandel?

Der Bericht verdeutlichte, dass Chinas jüngste Proklamationen in Richtung Blockchain den Markt beflügelt haben. Selbst wenn Chinas Position bei Kryptowährungen nicht ganz klar ist. Präsident Xi Jinping sagte Ende Oktober vor dem Politbüroausschuss, dass Blockchain eine wichtige Technologie ist in die es sich lohne zu investieren. Als Folge stieg der Bitcoin Kurs in den nächsten zwei Tagen um 42 Prozent, von 7.448 Dollar auf 10.610 Dollar. SFOX stellte fest, dass auch die Volatilität von Bitcoin von 43 Prozent auf 70 Prozent gestiegen ist.

Die pro-chinesische Stimmung wurde durch weitere Entwicklungen unterstützt. China dehnte sein Blockchain-Finanzierungsprojekt auch auf 19 Provinzen aus. Zudem wurde ein mögliches Verbot von Bitcoin-Mining verworfen.

China hat laut SFOX „das Potenzial die Bitcoin-Mining Industrie erheblich zu beeinflussen. Zudem werde die Entwicklung der gesamten Krypto-Industrie beeinflusst“. Ende letzten Monats beantragte das chinesische Mining-Unternehmen Canaan Creative einen US-IPO. Es hofft durch den IPO 400 Millionen Dollar einzunehmen.

Kanaans Rivale Bitmain kündigte an, auch an die Börse gehen zu wollen. Dazu habe es einen eigenen Antrag gestellt. Das Unternehmen möchte zwischen 300 und 500 Millionen Dollar erlösen.

„Wenn diese Börsengänge stattfinden sollten, würden sie den US-Investoren ein neues Instrument an die Hand geben. Damit könnten diese (wenn auch indirekt) über traditionelle Märkte in Bitcoin investieren“, schrieb SFOX.

Politische Umwälzungen als Katalyst

Der Bericht machte auf die zunehmende politische Instabilität sowohl in Hongkong als auch in den Vereinigten Staaten aufmerksam. Diese Instabilität könnte die Menschen aufgrund der „weit verbreiteten Computer- und Finanzkompetenz“ in diesen Bereichen zu Bitcoin führen. SFOX verwies auch auf einen früheren Bericht. Dieser fand einen Zusammenhang zwischen den Kryptomärkten und dem Handelskrieg zwischen China und den USA.

Weitere Klarheit in Hongkong brachte die Securities and Future Commission. Diese veröffentlichte neue Regeln für die lokalen Krypto-Börsen. Anfang dieses Monats kündigte der chinesische Software-Riese Tencent zudem Pläne zur Gründung einer virtuellen, in Hongkong ansässigen Bank an. Diese wird auf Blockchain basieren. Dies, so SFOX, könnte dem Markt weiteren Schub geben.

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Textnachweis: Decrypt Bild: Pixabay

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