Ripple gewinnt Mitsubishi und weitere Partner in Japan und Thailand

Der japanische Großkonzern Mitsubishi, die MUFG-Bank und die thailändische Bank of Ayudhya haben Beginn eines Pilotversuches bekanntgegeben. Ebenfalls beteiligt ist die britische Bank Standard Chartered. Der Pilotversuch bezieht sich auf Echtgeldzahlungen über durch das RippleNet von Ripple.

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Den grenzübergreifenden Pilotversuch führt Mitsubishi unter Beteiligung der K.K. Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG) durch. Das Unternehmen nimmt dazu Zahlungen über Konten seiner Tochtergesellschaften in Thailand und Singapur vor. Das regulatorische Rahmenwerk stellt die Bank von Thailand bereit. Konkret werden Konzerngesellschaften von Mitsubishi Überweisungen über die thailändische Ayudhya-Bank vornehmen. Diese Zahlungen gehen in Singapur-Dollar an die in Singapur ansässige Außenstelle der Chartered Bank.

Ziel des Pilotversuches ist es, zu prüfen, wie man grenzüberschreitende Zahlungen schneller und kostengünstiger ausführen kann. Bisher nahmen solche Überweisungen einige Tage in Anspruch. Zahlungen über das RippleNet werden dagegen in nur Minuten ausgeführt und sind zudem günstiger.

Das Unternehmen Mitsubishi erklärte dazu: „Das ist die erste grenzüberschreitende Zahlung eines japanischen Unternehmens über das RippleNet“.

Die von Ripple entwickelte Software nutzt das Interledger Protokoll. Dieses bietet Nachrichtenfunktion und ermöglicht Zahlungen in Echtzeit. So können Finanzinstitute über die Software und das RippleNet-Netzwerk Zahlungen abwickeln.

Nach den Ergebnissen des Pilotversuches wollen die Unternehmen daran arbeiten, die Lösung kommerziell umzusetzen.

Mitsubishi, die MUFG-Bank und die Bank of Ayudhya sowie Standard Chartered erklärten, man arbeite gemeinsam daran, die interne Effizienz zu erhöhen. Dies solle durch die Verwendung fortschrittlicher Technologie erfolgen.

Dieser Pilotversuch ist das erste Ergebnis eines gemeinsamen Projektes der Unternehmen. Ziel des Projektes ist es, die Zahlungsabläufe durch Nutzung einer Echtzeit-Plattform, die mehrere Währungen und Banken umfasst, zu verbessern.

Ziel ist die Schaffung eines gemeinsamen, zukünftigen Regelwerks

Bereits seit 2015 arbeiten Ripple und ein Beraterteam aus Banken, zu denen auch Standard Chartered und MUFG gehören, an einem „Regelwerk“. Dieses soll einen gemeinsamen Rahmen schaffen, der operative Konsistenz und rechtliche Klarheit für jede Transaktion bietet. Die Gruppe berät aktiv zur Erhaltung und Verbesserung der Regeln und Grundsätze.

Sollte der Pilotversuch erfolgreich verlaufen, wovon man ausgehen kann, dürfte sich Ripple zukünftig über einen weiteren Kunden für sein RippleNet freuen können. In Anbetracht der Größe des Mitsubishi-Konzerns hätte Ripple damit einen weiteren beachtlichen Meilenstein erreicht. Es bleibt abzuwarten, wie sich die jetzige Nachricht auf den Kurs der Ripple-Kryptowährung XRP auswirkt.

Quelle: Yahoo Japan, Bankingtech.com, Bild: Pixabay CC0

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