Ripple Manager: Ripple XRP „bewegt sich wirklich schnell“, während Bitcoin „zusammenbricht“

Der Chief Market Strategist von Ripple, Cory Johnson, hat in einem Interview mit Fox Business seine Sicht auf Ripple und Bitcoin erläutert. Er sagte, dass das Ripple XRP-Token eine „bessere Technologie“ als Bitcoin sei. Daher sehe man bei Ripple Labs die hinter Ripple XRP stehende Technologie als „Blockchain 2.0“ an.

Er erkannte an, dass Bitcoin eine „faszinierende Idee“ sei. Jedoch glaube er, dass die Vorzeige-Kryptowährung im Hinblick auf ihre Nutzbarkeit „zusammenbreche“, sagt er. Weiter kritisierte Johnson die langsamen Bestätigungszeiten von Bitcoin. Ripple konzentriere sich hingegen auf die Lösung eines „Unternehmensproblems“.

 

Konzentration auf ein Unternehmensproblem

Nach Angaben von Johnson liegt dieses Unternehmensproblem darin, effektiv Geld über Grenzen hinweg zu bewegen. Er führte dazu aus, wie einfach es dank des Internets geworden sei, Ideen, Nachrichten und Dokumente zu teilen. Dennoch sei es nach wie vor schwierig, grenzübergreifende Zahlungen durchzuführen.

Als Beispiel, wie langsam und kostspielig das bisherige System ist, führte Johnson aus:

„Wenn Sie Geld von New York nach Mexiko-Stadt schicken wollen, dauert das fünf Tage und kostet über 500 Basispunkte. Das ist in den Zeiten der heutigen Technologie einfach verrückt.“

Um dieses Problem zu lösen, biete Ripple Labs eine ganze Reihe von Softwareprodukten an. Diese machten den grenzübergreifenden Zahlungsverkehr schneller, effektiver und günstiger, sagte Johnson. Nach Meinung von Ripple müsse sich Geld heute so schnell bewegen können wie Ideen.

Weiter ging Johnson auf die Zukunft der Kryptowährung Ripple XRP ein. Diese werde mit der Zeit einen großen Wert entwickeln. Bitcoin und Ethereum seien sehr langsam, während Ripple XRP „wirklich schnell“ sei, weil es auf einer anderen Technologie aufbaue.

 

Ripple freut sich auf Regulierungen

Weiter fragte Fox Business den Manager, ob die dezentralen Währungen reguliert werden sollten. Darauf antwortete Johnson, dass eine Regulierung auch Schutz bedeute. Es sei heute wirklich wichtig, dass die Investoren geschützt würden. Ripple freue sich daher, dass sich die Regulierer dieser Frage annehmen.

Im Hinblick auf das Mining erinnerte Johnson daran, dass man XRP nicht minen müsse. Es sei bereits vorgemint. Es benötige wenig Strom und sei daher kosteneffektiver zu betreiben, als das Netzwerk von Bitcoin oder Ethereum.

Dann verglich Johnson die Lage der Kryptowährungen in den USA mit der Lage in anderen Ländern. Seiner Ansicht nach seien andere Länder schneller als die USA bei der Annahme und Regulierung der neuesten Finanztechnologie. Johnson nannte als Beispiele die Schweiz, Singapur und Thailand. Alle diese Länder investierten Ressourcen, um sicherzustellen, dass die Unternehmen die den Kryptowährungen unterliegende Technologie nutzen könnten. Dabei handele es sich um die Blockchain, die die Arbeitsabläufe der Unternehmen vereinfache.

Quelle: Fox Business, Pixabay

Bitte bewerten Sie diesen Artikel
[Gesamt: 0 Durchschnitt: 0]

Auch interessant Mehr vom Autor

Kommentar schreiben

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.