Ripple Manager: Ripple XRP ist das bessere Bitcoin

In einem Interview mit Fintech Focus Podcast hat Cory Johnson, der Chief Marketing Strategist von Ripple, sich erneut zu Ripple XRP geäußert. Johnson erklärte dabei unter anderem die Grundidee und die vielen Vorzüge von Ripple.

Er sagte:

„Wir versuchen, ein wirklich großes Problem zu lösen, nämlich das Bewegen von Geld über Grenzen hinweg. Gemessen an der heutigen Zeit und bei dem heutigen Stand der Technik ist es [die Lage] einfach verrückt. Ich kann einem Freund in Rom eine Textnachricht mit Emojis und Bildern schicken. Oder ich kann einem Freund in Kapstadt in Südafrika in drei Sekunden eine E-Mail mit einer angehängten Excel-Tabelle mit allen möglichen Informationen senden. Aber einen Wert kann ich [so einfach] nicht schicken. Ich kann keinen Wert oder Geld verschicken, ohne mindestens 500 bis 600 Basispunkte an Kosten zu zahlen – und das Ganze dauert dann noch drei bis fünf Tage.“

Weiter führte er aus:

„(…) Wir bieten eine Handvoll von Softwareprodukten, die meiner Meinung nach den höchsten Stand der Technologie repräsentieren. Damit kann man Werte und Geld in Sekunden, nicht Tagen, über Grenzen hinweg bewegen. Das Ganze funktioniert dann noch für weniger als 100 Basispunkte anstelle von Hunderten von Basispunkten. Und die Software wird von Banken und Finanzinstitutionen genutzt, so dass alle heute gültigen Vorschriften zur Kundenidentifizierung und zur Verhinderung von Geldwäsche von den Banken beachtet werden. (…)“

Kritiker der Blockchain werden weniger

Im Hinblick auf die Kryptokritiker erklärte Johnson, dass diese Gruppe in den letzten Monaten scheinbar deutlich kleiner geworden sei. Auch rief Johnson die US-Regulierer dazu auf, die Möglichkeiten der Blockchain anzuerkennen. Zugleich müssten die Regulierer daran mitwirken, dass die USA weiterhin Vorreiter in diesem Bereich bleiben.

Danach wandte sich Johnson Ripple XRP zu. Er führte aus, warum er Ripple XRP für eine Verbesserung gegenüber Bitcoin hält. Dazu erklärte er:

„Die Technologie von [Ripple] XRP ist wie Bitcoin 2.0. Es ist wie Bitcoin, aber schneller. Sie ist wie Bitcoin, aber es verbraucht nicht eine Riesenmenge an Energie. Es ist wie Bitcoin, aber es wird nicht von chinesischen Minern kontrolliert.“

Im Hinblick auf Bitcoin muss man bedenken, dass die Entwickler ständig an seiner Verbesserung arbeiten. Derzeit wollen die Entwickler eine zweite Protokollebene einfügen, das Lightning Network. Damit will man die Transaktionsgeschwindigkeit von Bitcoin steigern. Eine Lösung für den hohen Energiebedarf bedeutet das Lightning Network allerdings nicht.

Zudem stellt sich immer wieder die Frage der Dezentralisierung. Bitcoin ist grundsätzlich dezentral. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die meisten Miner ihren Sitz in China haben. Im Falle von Ripple wiederum besitzt das Unternehmen Ripple Labs 60 Prozent der Gesamtmenge an Ripple XRP. Davon befinden sich allerdings etwa 91 Prozent auf Treuhandkonten.

Quellen: Benzinga, Yahoo! Finance, Pixabay

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