Ripple meldet Rekordzahl von 120 Kunden, darunter Bank of America

Das Jahr 2018 war bisher ein besonders erfolgreiches Jahr für Ripple. So hat das Unternehmen inzwischen 120 Kunden für sein Netzwerk, das RippleNet, gewinnen können. Das Ripple Team unterzeichnet neue Verträge im Rekordtempo. Alleine in diesem Jahr sind 20 Unternehmen hinzukommen.

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Zu den hochkarätigen Kunden von Ripple gehören die Bank of America, Crédit Agricole, Mizuho Financial Group und die spanische Universalbank Santander. Ebenso finden sich die BankDhofar aus dem Oman sowie UniPay, MoneyMatch, FairFX und andere. Hier im Blog hatte ich zu vielen davon bereits berichtet.

RippleNet ist integraler Bestandteil von Ripples Strategie

Das RippleNet ist ein Netzwerk aus Banken und Zahlungsdienstleistern. Diese nutzen Ripples Blockchain, um Zahlungen zu verarbeiten. Das geschieht mittels Ripples Kryptowährung XRP. So können die Zahlungsdienstleister Zahlungen über Grenzen hinweg günstiger und schneller ausführen.

Hierzu äußerte sich Brad Garlinghouse als CEO von Ripple. Dies tat er in der CNBC-Sendung „Power Lunch“. Garlinghouse sagte:

„Wir haben Kunden wie Western Union und MoneyGram. Diese Unternehmen steigen ein, um unser Angebot zum Lösen von Zahlungsproblemen zu nutzen. Das sind Probleme, die sich wirklich und wahrhaftig im Billionenbereich bewegen“.

In der CNBC-Sendung „Fast Money“ unterstrich der Expertentrader Brian Kelly diese Angaben von Garlinghouse anschaulich. Kelly zeigte auf, dass der weltweite Zahlungsmarkt ein Volumen von etwa 155 Billionen (also 155 tausend Milliarden) USD pro Jahr hat. Die Kosten zum Bewegen dieser gigantischen Summe betragen derzeit 31 Milliarden USD. Unter Verwendung des RippleNet könnten die Beteiligten, nach Angaben von Ripple, 60 % davon einsparen.

Bisher müssten Banken für den Zahlungsverkehr in aller Welt sogenannte „Nostrokonten“ unterhalten. Dies sei sehr kostenaufwendig, erklärte Brian Kelly. Wenn die Banken jedoch die Ripple Blockchain und die Kryptowährung XRP verwendeten, könne man auf die Nostrokonten verzichten. Genau darin bestehe der Nutzwert von Ripple XRP, erklärte Kelly. Ungeachtet der derzeitigen Seitwärtsbewegung der Kryptomärkte sah Kelly zudem ein großes Potenzial für XRP.

Eine Vorzeige-Partnerschaft mit der europäischen Großbank Santander

Ripple ist zudem stolz auf seine erfolgreiche Partnerschaft mit Santander. Der spanische Bankenriese hat kürzlich seine App „OnePay FX“ veröffentlicht. Dabei handelt es sich um ein grenzübergreifendes Zahlungssystem auf Blockchainbasis. Inzwischen wickelt Santander bereits 50 % seiner internationalen Überweisungen über das RippleNet ab.

Santander teilte dazu mit, dass OnePay FX erst am Anfang stehe. Man wolle die App zukünftig noch erweitern. Dann soll es möglich sein, grenzübergreifende Zahlungen in zwei Dutzend Länder vorzunehmen.

 

Quellen: Ripple, CNBC, Santander, Bild: Pixabay

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