Ripple sieht große Nachfrage nach xRapid, xCurrent und xVia

Die Kryptowährung Ripple XRP steht im Moment tief in den roten Zahlen. Das gilt aber nicht für die anderen Ripple-Produkte wie xRapid, xCurrent und xVia. Diese erfreuen sich weiterhin wachsender Beliebtheit.

Der Ripple „Schlachtplan“

Bereits im März hatte Marcus Treacher von Ripple aufgezeigt, wie Ripple seine Produkte zukünftig vermarkten will. Dieser Plan scheint aufzugehen, denn immer mehr Unternehmen, Banken und Projekte denken darüber nach, Ripple-Produkte zu integrieren.

Die weltweit tätige Investmentbank RBC Capital Markets schrieb dazu:

„Obgleich es für xCurrent und die Zahlungsverarbeitung nicht notwendig ist, glauben wir, dass es sinnvoll ist, die Gesamtlösung zu nutzen. Dieses ist ein Beispiel, wie die Blockchain, inklusive [Ripple] XRP und dem dazugehörenden Ledger, den Zahlungsmarkt revolutionieren kann.“

Als Vorteile dieses Herangehens sah die Bank Kosteneinsparungen, Geschwindigkeitsvorteile sowie eine höhere Transparenz.

 

Kuwait Finance House testet Ripple

In einem im September veröffentlichten Papier erklärt die kuwaitische Bank „Kuwait Finance House“:

„Geldanweisungen spielen auch im Mittleren Osten eine zentrale Rolle. Kuwait Finance House (KFH) ist deshalb bestrebt, das Ripple-Zahlungsnetzwerk zu nutzen, um diese Anweisungen zu beschleunigen. Wir testen den Dienst derzeit und werden ihn der kuwaitischen Zentralbank zur Genehmigung vorlegen, wenn die fertige Version bereit ist. KFH geht davon aus, dass die Lösung die Zahlungen klarer, sicherer und schneller machen wird.“

Weiter erklärte die Bank:

„Auch die Blockchain findet immer mehr Verbreitung im Mittleren Osten. Kuwait Finance House wird voraussichtlich die erste Bank Kuwaits sein, die Ripples weltweitem Blockchain Netzwerk, dem RippleNet, beitritt. (…) KFH hat jedoch noch nicht entschieden, ob man xCurrent, das Zahlungen in Fiatwährungen ermöglicht, oder xRapid auf Basis von Ripple XRP nutzen will.“

 

Zwei weitere Projekte, die über die Nutzung von Ripple-Lösungen nachdenken

Die Krypto-Börse „Verso.Exchange“ will zentralisierte und dezentralisierte Kryptobörsen mit Gateways zu Fiatwährungen ausstatten. In dem Whitepaper des Projektes heißt es:

„Es steht uns noch Arbeit bevor, um eine Back-Office-Bankebene einzubinden oder Ripple zu nutzen, um schnelle und sichere Back-Office-Transaktionen vorzunehmen. So könnte Verso zum Beispiel durch Ripples xRapid und xCurrent transparente Zahlungen von Fiatwährungen in Kryptowährungen vornehmen.“

Ein weiteres Projekt ist „PetroDollars“, das eine weltweit anerkannte, digitale Leitwährung schaffen will. In seinem Whitepaper erklärt das Projekt:

„PetroDollars plant, zusammen mit seinem eigenen internen Plattformentwicklungsprojekt, eine Lizenz von dem in San Francisco ansässigen Unternehmen Ripple (…) zu erwerben. Darüber hinaus wollen wir auch zusätzliche Absprachen treffen.“

Bei Redaktionsschluss hatte eine Ripple XRP Coin einen Kurs von 0,258 USD. Die Kryptowährung hatte eine Marktkapitalisierung von 10,2 Milliarden USD. Sie belegte damit weiterhin den dritten Platz auf der Liste der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung.

Quellen: Crypto Crimson, Twitter, Petrodollars.io, Pixabay

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