So will Ripple den Platzhirsch Bitcoin überholen

Am 6. Juni endet in Amsterdam die Veranstaltung „Money20/20“. Die Veranstaltung ist auf einen besonderen Zweck ausgerichtet. Sie soll die schlauesten, erfindungsreichsten und ambitioniertesten Menschen aus aller Welt zusammenbringen. Zusammen sollen sie die verschiedenen Möglichkeiten für neue Zahlungs-, Fintech- und Finanzsysteme erörtern. Eines der wichtigen Themas sind Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin und Ripple.

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Das Treffen wird in diesem Jahr an vier Orten abgehalten. Die erste Treffen fand im März in Singapur statt. Im Moment ist Amsterdam der Veranstaltungsort. Im Oktober ist dann Las Vegas an der Reihe. Der Abschlussort ist Hangzhou in China, wo die Veranstaltung im November 2018 zu Gast ist.

In Amsterdam war auch Brad Garlinghouse, der CEO von Ripple, unter den Anwesenden. In einem Interview mit CNBC erklärte er, warum Ripple (XRP) zukünftig Bitcoin überholen werde.

Der Wert von Bitcoin, Ripple und anderen Coins hängt von ihrem Nutzen ab

Unter anderem fragte CNBC Garlinghouse zur Zukunft von Bitcoin, Ripple und den Kryptowährungen im Allgemeinen. Garlinghouse führte aus, dass der Wert jeder Kryptowährung von ihrem Nutzwert abhänge. Derzeit sei der Bereich der Kryptowährungen voll von Hype. Es werde sich jedoch in Zukunft ein Gleichgewicht einstellen, wenn sich Realität und Hype ausbalancierten. Die Märkte würden dann weniger volatil, sagte Garlinghouse.

Im Hinblick auf Bitcoin erklärte Garlinghouse vorweg, dass sein ursprünglicher Grundgedanke ehrenwert gewesen sei. Dennoch glaube er, dass die Wichtigkeit von Bitcoin abnehmen werde. Es sei offensichtlich, dass Bitcoin die Probleme der Zahlungsbranche nicht lösen könne. Andere Assets, zum Beispiel Ripples Kryptowährung XRP, ermöglichten schnellere und günstigere Transaktionen. Zudem böten diese Assets auf ihren eigenen Blockchains Lösungen für das ganze Blockchain Umfeld. Bitcoin sei einfach zu langsam und zu teuer. Das gelte insbesondere im Vergleich zu Ripple, führte Garlinghouse aus.

Ripple soll weitere Großbanken als Kunden gewinnen

Weiter erklärte Garlinghouse, dass er davon ausgehe, dass bis zum Jahresende weitere Großbanken Ripples xRapid nutzen würden. Dutzende andere würden 2019 folgen. Damit verwendeten diese Banken auch XRP. XRapid nutze die XRP-Coin als Quelle für sofortige Liquidität bei internationalen Zahlungen. Durch den Einsatz von xRapid steigerten die Banken damit auch den Nutzwert von XRP. Zugleich wachse so der Überweisungsverkehr, sagte Garlinghouse.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Ripple den Platzhirsch Bitcoin schrittweise überholen will. Das soll durch die Lösung echter Probleme für wirkliche Kunden geschehen. Ripple soll kein Wertspeicher wie Bitcoin sein. So will Ripple mit den Kryptomärkten wachsen und Bitcoin schließlich überrunden.

Quelle: CNBC, Bild: Pixabay

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