Südkoreanischer Industriegigant LG startet eigene Blockchain Plattform

LG hat angekündigt, eine eigene Plattform auf Blockchain Basis zu veröffentlichen. Dies geht aus einer offiziellen Pressemitteilung hervor. Der Name der Plattform soll „Monachain“ sein. Auf der Plattform sollen verschiedene Anwendungen für viele Bereiche angeboten werden. Dazu gehören Finanzen, Öffentliches, Fertigung, Kommunikation und andere.

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Die Pressemitteilung stammt von LG CNS, einer Tochtergesellschaft von LG. Darin kündigt LG CNS die Veröffentlichung eines eigenen Projektes auf Blockchain Basis an. Schlüsselfunktionen des Projektes sollen die digitale Zertifizierung, die digitale Lieferkettenverwaltung und eine digitale Community-Währung sein. Für die digitale Zertifizierung soll das DID-System (Decentralised Identifier) genutzt werden. Durch diese neue Methode sollen die Nutzer von Monachain sich einfach identifizieren oder Zahlungen über Mobilgeräte vornehmen können.

Monachain hat ehrgeizige Ziele

Die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, dass die Plattform den Nutzern auch weitere Möglichkeiten eröffnen soll. Dazu gehört das Anlegen eines eigenen digitalen Wallets. Ebenfalls umfasst sein soll die Möglichkeit, verschiedene Finanzoperationen durchzuführen. Berichten zufolge möchte LG CNS das Projekt auch ausbauen. Dazu sucht das Unternehmen offenbar Partnerschaften und Vereinbarungen mit bestimmten örtlichen Banken. So soll die Reichweite des Projektes vergrößert werden.

Hyun Shin-Kyun ist der Chief Technology Officer (CTO) des Unternehmens. Zur Zielsetzung von Monachain sagte er:

„Durch die Einführung von Monachain konzentrieren wir uns auf erfolgreiche Anwendungsgebiete in verschiedenen Branchen. Dazu gehören der Finanzsektor, die Telekommunikation und die Fertigung“.

Monachain ist dabei Teil eines beobachtbaren Trends. Große Unternehmen entdecken immer mehr die Vorzüge der Blockchain Technologie. Zum Teil wird die Blockchain auch bereits in Unternehmen eingeführt. Man kann daher davon ausgehen, dass die Unternehmen die innovative Technologie immer mehr annehmen werden. Gleiches dürfte für Kryptowährungen als Zahlungsmittel gelten.

Microsoft etwa hat bereits ein Blockchain Projekt unter dem Namen „Coco“ begonnen. Auch akzeptiert man im Windows- und Xbox-Store Bitcoin wieder als Zahlungsmittel. Es gibt zudem Anzeichen, dass auch der Gigant der sozialen Medien, Facebook, über eine eigene Kryptowährung nachdenkt. So soll den Facebook-Nutzern eine unkomplizierte Zahlungsmöglichkeit eröffnet werden. Auch der Softwareanbieter Oracle hat Pläne angekündigt. Demnach will man dort eher früher als später Blockchain Produkte anbieten.

Es wird damit immer offensichtlicher, dass viele Unternehmen die Vorteile der Blockchain erkennen und diese für sich nutzen wollen.

 

Quellen: The Korea Times, Independent, Bloomberg, Bild: Pixabay

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