Tron CEO Justin Sun erläutert die Virtual Machine und veröffentlicht Beta-Version

Während des Livestreams „Blockchain the Global Ecosystem“ hat Justin Sun, der Gründer der Tron Foundation, jetzt die Virtual Machine von Tron näher erläutert. Zugleich stellte er den Stand der anderen aktuellen Projekte dar.

Im Rahmen des Livestreams gab Justin bekannt, dass die Tron Virtual Machine (TVM) jetzt in die Beta-Phase eingetreten sei. Eine Virtual Machine ist eine „virtuelle Maschine“, also eine Emulation eines Computersystems innerhalb eines anderen Computersystems. Im Bereich der Kryptowährungen und Blockchain vereinfachen diese virtuellen Maschinen den Programmierern die Arbeit. Mit der Verwendung einer Virtual Machine können die Entwickler Programme, etwa dApps, in bekannten Programmiersprachen schreiben, ohne eine neue Sprache lernen zu müssen.

Tron Community erhält Zugang zur Virtual Machine

Sun sagte, dass in den nächsten Monaten alle Tron-Community-Mitglieder die neue Tron Virtual Machine testen könnten. Am 30. August will die Tron Foundation die offizielle Version der TVM veröffentlichen. Zu diesem Zeitpunkt solle auch das Upgrade des Mainnet abgeschlossen sein, erklärte Sun.

Die Tron Virtual Machine ist vollständig kompatibel mit Ethereum, soll aber schneller und günstiger sein. Die jetzige Beta-Version sei zudem stabiler, sicherer und mit einem optimierten Compiler- und Befehls-Set ausgestattet. Das Ziel der Testphase sei es, die Virtual Machine noch effizienter und benutzerfreundlicher zu machen, sagte Sun.

Um dieses Ziel zu erreichen, will Tron seiner weltweiten Community eine Sandbox anbieten. In diesem Umfeld kann die Community die Virtual Machine testen und Bugs aufspüren. Auf Grundlage der Rückmeldungen aus der Community werde Tron eine Abstimmungskampagne unter den Super Representatives durchführen, während man zugleich die Beta-Version anpasse, sagte Sun.

Weiter führte Sun aus, dass das Tron-Mainnet bisher reibungslos laufe und eine Blockhöhe von 1.005.756 mit über 74.112 Adressen erreicht habe. Die Maximalzahl der an einem Tag durchgeführten Transaktionen betrage 49.518 und weltweit existierten derzeit 362 Nodes.

Zwischenzeitlich haben mehr als 40 Kryptobörsen die Migration der vorherigen ERC-20-Token auf Tron TRX abgeschlossen, ohne dass es zu Verlusten der Nutzer kam. Zu den großen Börsen, die die Migration durchgeführt haben, gehören Binance, Bittrex, Bitfinex, Upbit, Huobi und OKEx.

Darüber hinaus hat die Tron Foundation 92.424.664.154 ERC-20-Token verbrannt. Das sind mehr als 92 % der Gesamtanzahl. Die verbleibenden Token sind an Kryptobörsen wie Binance und Gate.io nach wie vor gültig.

Tron findet weitere Anbindungspartner

Justin Sun erklärte auch, dass durch den Start der TRX-Verträge auf BitMEX das Marktpotenzial weiter anerkannt werde. Gleiches gelte für die neue Kreditkartenoption für TRX-Käufe auf Changelly. Die Unterstützung durch Ledger und Freewallet biete den TRX-Haltern zudem eine bessere Benutzererfahrung. Ebenfalls sprach er über Trons Zusammenarbeit mit Pornhub und sagte, dass diese ein „größeres Anwendungsszenario“ für die Tron-Technologie schaffe.

Ebenso sprach Sun über die Akquise von BitTorrent durch Tron. BitTorrent ist eine der führenden Plattformen im Peer-to-Peer-Bereich. Sun sagte dazu, dass BitTorrent erstklassige Download-Dienste für mehr als 1 Milliarde Nutzer in 168 Ländern bereitstelle. Diese Akquise ermögliche es Tron und BitTorrent, zusammen das größte „Dezentralisierungs-Ökosystem“ der Welt zu bilden.

 

Quelle: YouTube, Pixabay

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