Wird Ripple als erste Kryptowährung in England offiziell akzeptiert?

Ryan Zagone ist der Leiter der Abteilung Regulierungsbeziehungen bei Ripple. Zagone hat kürzlich auf der Ripple-Webseite einen Artikel veröffentlicht. Darin beschrieb er den Dialog zwischen Ripple und den Regulierern sowie Politikern im britischen Parlament.

Zagone schrieb:

„Bisher hieß es in den meisten Gesprächen immer: «Blockchain ist gut, Kryptowährungen sind schlecht». Jetzt scheint es, als hätten sich die Abgeordneten tiefer und eingehender mit der Technologie beschäftigt. Die Meinung scheint sich daher zu wandeln. Heutige Gespräche konzentrieren sich eher auf die Anwendung von Blockchains und Kryptowährungen in der realen Welt“.

Es scheint eine grundlegende Übereinstimmung zwischen Ripple und der Arbeitsgruppe für Kryptowährungen des Vereinigten Königreiches zu geben. Diese besteht in der gemeinsamen Auffassung, dass eine Regulierung die Kunden schützen und zugleich Innovationen ermöglichen muss. Das bedeutet, dass Regulierer sich auf eine Kontrolle der Sicherheit und Daten konzentrieren sollten. Die freien Entscheidungsmöglichkeiten, die die Blockchain bietet, sollten jedoch nicht angetastet werden. Innovation kann gefördert werden – wenn die Regulierung dies zulässt.

Aktueller Ripple Kurs, Quelle https://www.kryptovergleich.org/coin/ripple/

Zagone fuhr fort:

„Man erkennt heute an, dass Kryptowährungen Werkzeuge sind. Ob sie gut oder schlecht sind, hängt ganz davon ab, wie sie verwendet werden. Denken Sie an einen Hammer. Sie können ihn beim Bau eines Hauses verwenden oder als Waffe. Um den letzteren Fall zu verhindern, gibt es Gesetze und Strafen. Ob ein Hammer «gut» oder «schlecht» ist, hängt also nur von seiner Benutzung ab. Dasselbe gilt für Kryptowährungen. Die Technologie hat großes Potenzial und viele positive Nutzungsmöglichkeiten. Die Arbeit von Ripple, die auf eine effiziente Verbindung von Krypto- und Fiatwährungen abzielt, ist ein Beispiel dafür“.

Offenbar präsentiert sich Ripple also gegenüber der britischen Regierung selbstbewusst als sichere Plattform für innovativen Kryptowährungshandel. Die neue Haltung der britischen Regulierer, von der Zagone berichtet, lässt auch für britische Kryptoanhänger hoffen. Zunächst hatte man im Vereinigten Königreich befürchtet, die Regierung könne einfach ein allgemeines Verbot für Kryptowährungen erlassen.

Zagone schloss seinen Bericht, indem er schrieb:

„Damit diese Art von Innovation wachsen und gedeihen kann, braucht man ausgewogene Regelungen. Wir sind optimistisch und gehen davon aus, dass die Gesamtdiskussion sich entwickeln wird. Es werden hoffentlich viele erkennen, dass ein unparteiisches Herangehen bei der Regulierung von Kryptowährungen der beste Ansatz ist. Damit würde eine neue Ära des weltweiten Handels und der finanziellen Einbindung geschaffen. Zugleich würde dies die Sicherheit des Marktes gewährleisten und die Konsumenten schützen“.

Das könnte ein erstes Anzeichen dafür sein, dass Ripples XRP die erste völlig akzeptierte Kryptowährung im Vereinigten Königreich werden könnte. Wenn es gelänge, eine Regelung zu finden, die die Kunden schützte und Innovationen ermöglichte, gäbe es keinen Grund, Ripple nicht zu akzeptieren.

Es bleibt natürlich abzuwarten, was letztendlich geschieht. In jedem Fall werfen diese Entwicklungen jedoch ein positives Licht auf die Zukunft der Kryptowährungen im Vereinigten Königreich.

 

Quelle: Ripple-Webseite, Bild: Pixabay.com, CC0

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