CEO von Pantera: Bakkt sollte Bitcoin Kurs, Ripple XRP, Ethereum antreiben, nicht die ETFs

Dan Morehead ist der Gründer und CEO des auf Kryptowährungen spezialisierten Hedge-Fonds Pantera Capital. Jetzt hat CNBC Morehead in der Fernsehsendung „Fast Money“ zur aktuellen Lage von Bitcoin befragt. Seine Ausführungen regen zum Nachdenken an. Morehead erklärte, dass es noch lange dauern werde, bis die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC einen börsengehandelten Fonds (ETF) auf Bitcoin Basis genehmige. Seiner Meinung nach sei es für Investoren viel sinnvoller, sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Wirklich wichtig sei nämlich die Ankündigung der Intercontinental Exchange (ICE) zu ihrer bald eröffnenden Kryptobörse „Bakkt“.

Bitcoin ETFs sind weniger wichtig für den Kryptomarkt als Bakkt Adaption

Der Bitcoin Teil der Sendung begann mit einer Besprechung der Verschiebungsentscheidung der SEC. Dabei geht es um die Entscheidung über einen Antrag auf Zulassung eines börsengehandelten Fonds (ETF) auf Bitcoin Basis. Diesen hatten die Unternehmen VanEck und SolidX gestellt. Dabei sagte der Korrespondent Bob Pisani:

„Das Problem ist hier, dass wir den börsengehandelten Fonds (ETFs) auf Bitcoin Basis nicht nähergekommen sind, bis auf einen neuen Ansatz, das Problem zu umschiffen, der aber die SEC stört (…) Die Entscheidung wurde auf den 30. September vertagt, aber machen Sie sich nichts vor: Die SEC denkt vermutlich über nichts anderes nach als eine langatmige Erklärung dafür, warum man die börsengehandelten Fonds (ETFs) auf Bitcoin Basis derzeit noch nicht genehmigen kann, genauso wie bei der Ablehnung des Antrages der Winklevoss-Zwillinge im vergangenen Monat.“

Sodann wurde Morehead zu seiner Meinung dazu befragt. Morehead erklärte dazu, dass er glaube, dass die Anleger überreagierten:

„Ich glaube, dass es wichtig ist, daran zu denken, dass Bitcoin sich noch in einer sehr frühen Phase befindet (…) Die Leute sehen den Kurs, erschrecken sich und reagieren über (…) Die Ablehnung ist dieselbe Geschichte, die wir seit fünf Jahren sehen. Ich glaube, dass die SEC einfach sehr vorsichtig im Hinblick auf börsengehandelte Fonds (ETFs) auf Bitcoin Basis ist.“

CEO glaubt, dass Bitcoin Kurs neue Rekorde in 2018 erreichen wird

Weiter sagte Morehead, dass Bitcoin immer noch gut dastehe und einen Kurszuwachs von 82 Prozent auf Jahresbasis zeige. Er riet auch an, nicht auf die Fondszulassung durch die SEC zu warten:

„Ich glaube, dass es noch eine ganze Zeit lang dauern wird, bis man einen börsengehandelten Fonds (ETF) [auf Bitcoin Basis] genehmigt … Die letzte genehmigte Asset-Klasse für einen ETF war Kupfer – und Kupfer verwenden die Menschen seit 10.000 Jahren. Dazu wurde es erst 2012 genehmigt und das nach einem jahrelangen Verfahren. Ich glaube, dass ETFs und Bitcoin noch einen weiten Weg vor sich haben.“

Danach fragte man Morehead, was seiner Meinung nach der nächste Auslöser für ein Ansteigen des Bitcoin Kurses sein werde. Darauf antwortete Morehead:

„[Die ETFs] sind nicht so interessant. Am Freitag aber hat die Muttergesellschaft der New York Stock Exchange, die auch Anteile an anderen Börsen im Wert von 42 Milliarden US-Dollar hält, mitgeteilt, dass sie eine Kryptobörse namens Bakkt eröffnet. Das sind wichtige Neuigkeiten. Das wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine große Wirkung auf die Märkte haben. Ich glaube, darauf sollten sich die Leute konzentrieren.“

Abschließend erklärte Morehead, dass Bitcoin weiter fallen könnte. Er persönlich glaube aber, dass Bitcoin in einem Jahr einen viel höheren Kurs als heute haben werde.

Quelle: CNBC, Pixabay

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