Monero (XMR) Prognose und Analyse

Dieser Artikel ist Teil unserer Serie „Wieso EOS, Stellar, IOTA, Waltonchain, Binance, Litecoin, NEO & Monero die Altcoin-Apokalypse überleben werden„. Jeden Tag wird an dieser Stelle eine neue Analyse zu einer der o.g. Kryptowährungen veröffentlicht.

 

Monero (XMR) ist eine Kryptowährung, die sich auf den Schutz der Privatsphäre, Übertragbarkeit und Dezentralisierung konzentriert. Monero wurde 2014 geschaffen und hat damit bereits den Bärenmarkt von 2014/2015 überlebt.

Auch Monero wird den derzeitigen Bärenmarkt überstehen, denn der Bedarf für private Transaktionen dürfte kaum je ganz verschwinden. Anders als der Unsinn, der gerne in den herkömmlichen Medien verbreitet wird, gibt es wichtigere Anwendungsbereich als „Drogenkäufe im Internet“. In Wahrheit schützen anonyme Transaktionen die Übertragbarkeit und die Meinungsfreiheit.

Manche Organisationen denken darüber nach, bestimmte Altcoins auf eine „schwarze Liste“ zu setzen. Das gilt für Kryptowährungen, die derzeit von jemandem gehalten werden, den eine Autorität als „böse“ ansieht. Damit wird die Übertragbarkeit von Bitcoin beeinträchtigt, was das Netzwerk als Ganzes negativ beeinflusst. Stellen Sie sich einmal vor, die Kryptobörse Coinbase würde Ihre Bitcoin Anlagen einziehen mit der Begründung, dass jemand genau diese Bitcoin vor vier Jahren für eine Transaktion auf dem Untergrundmarkt Silk Road verwendet hat.

Ohne die Möglichkeit, „mit dem eigenen Geld abzustimmen“, also über Zahlungen seine Meinung kundzutun, dürften die derzeitigen Demokratieformen erodieren. Was geschieht, wenn Bürger nicht mehr eine gewünschte politische Partei unterstützen können? Oder für diese spenden können, ohne Gefahr zu laufen, im Gefängnis zu landen oder Schlimmeres erdulden zu müssen?

 

Wie sieht die Konkurrenz von Monero aus?

Wie sieht es mit den anderen Privatsphärecoins aus? Es spricht viel dafür, dass mehrere dieser Coins den Bärenmarkt überstehen werden. Nach Monero dürften Zcash (ZEC) und Dash (DASH) die besten Aussichten haben.

Zcash ist schon auf der Kryptobörse Gemini notiert und auch Coinbase hat angedeutet, dass man über eine Notierung nachdenkt. Dazu überzeugt Zcash mit der stärksten Kryptografie und Technologie zum Schutz der Privatsphäre. Es besteht also eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Zcash auch weiterhin Bestand haben wird. Dennoch erscheint Zcash eher wie ein Forschungsprojekt, als wie eine an Verbraucher gerichtete Privatsphärecoin. Geheime Transaktionen sind derzeit bei Zcash optional, was dazu führt, dass die Minderheit, die geheime Transaktionen nutzt, dadurch besonders auffällt.

Dash ist weniger auf den Schutz der Privatsphäre ausgerichtet als Zcash. Dafür hat Dash eine lange Geschichte und eine starke Community. Darüber hinaus erfreut sich das Projekt eines soliden Finanzierungsmodells, das die weitere Entwicklung und die Erweiterung der Community trägt.

In Summe kann man sagen, dass Monero bisher auf die längste Historie unter den Privatsphären-Coins zurückblicken kann und die Technologie der Blockchain sich sehr robust gezeigt hat. Dies sollte für eine positive Zukunftsaussicht sprechen.

Quelle: Pixabay

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