Transaktionen mit Monero sind vollkommen anonym sagt Europol-Analyst

Monero-Transaktionen seien nicht nachvollziehbar sagte Europol-Analyst. Aber zukünftige Regulierungen könnten versteckte Aktivitäten eindämmen.

Bestimmte Transaktionen die über die Datenschutz-Coin Monero getätigt wurden seien nicht rückverfolgbar. Dies bestätigte das Europäische Zentrum für Internetkriminalität von Europol.

In einem Webinar sprach Jerek Jakubcek, ein strategischer Analyst bei Europol, von einem Verdächtigen der Monero-Transaktionen über den Datenschutz-Browser Tor durchgeführt hat. Tor verschlüsselt IP-Adressen indem es den Datenverkehr durch sein Netzwerk umleitet. Dies macht es für die Strafverfolgungsbehörden schwierig, den Webverlauf zu verfolgen.

„Da der Verdächtige eine Kombination aus Tor und [Monero] benutzt hat, konnten wir die Gelder nicht zurückverfolgen. Wir konnten die IP-Adressen nicht zurückverfolgen. Das bedeutet, dass wir am Ende des Weges angelangt sind“, sagte Jakubcek.

„Was auch immer auf der Bitcoin-Blockchain passiert ist war sichtbar und deshalb konnten wir ziemlich weit kommen. Aber bei der Monero-Blockchain war das der Punkt an dem die Ermittlungen beendet wurden. Dies ist ein klassisches Beispiel für einen von mehreren Fällen die wir hatten. In diesen hat der Verdächtige beschlossen, Gelder von Bitcoin oder Ethereum zu Monero zu verschieben“, sagte er.

Neue Regulierungen gegen Geldwäsche kommen noch in diesem Monat

Aber diejenigen die hoffen den Behörden zu entgehen, indem sie Transaktionen durch eine Kombination aus Monero und Tor verdecken, sollten es sich zweimal überlegen. Falls die Polizei Transaktionen nicht analysieren kann, könnten die Regierungen zukünftig Vorschriften einführen welche die Nutzung erschweren.

Beispielsweise entdeckte das deutsche Bundesfinanzministerium im Oktober, dass Monero-Transaktionen nicht zurückverfolgbar sind. Sogleich kündigte es an die deutsche Gesetzgebung an die neue europäische Geldwäscherichtlinie anzupassen. Diese wird noch in diesem Monat veröffentlicht werden.

Das neue Gesetz verpflichtet Unternehmen wie Kryptobörsen, Wallet-Anbieter und andere die Krypto-Transaktionen verarbeiten, Maßnahmen gegen Geldwäsche zu ergreifen.

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Textnachweis: Decrypt Bild: Pixabay

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