Bitcoin Dominanz steigt auf 55 % während die Kryptomärkte straucheln

Die Kryptomärkte haben in der letzten Zeit erhebliche Einbrüche erlitten. Nach wie vor gelingt es ihnen nicht, sich dauerhaft und überzeugend zu erholen. Das hat dazu geführt, dass sich immer mehr Anleger in Bitcoin flüchten, was die Marktdominanz der Kryptowährung weiter antreibt.

In den 24 Stunden vor Redaktionsschluss erreichte Bitcoin eine Marktdominanz von 55 %. Das ist der höchste Stand seit Dezember des vergangenen Jahres. Immerhin haben die Kryptomärkte bisher nicht eine Marktkapitalisierung von 200 Milliarden USD unterschritten. Das Jahrestief von 192 Milliarden USD ist damit noch entfernt.

 

Goldman Sachs war nicht der Auslöser für Bitcoin Kurs-Sturz

Kürzlich hatte Business Insider berichtet, dass die US-Investmentbank Goldman Sachs angeblich doch keinen Trading Desk mehr für Bitcoin eröffnen wolle. Diese Meldung hatte jedoch keine Auswirkungen auf den Kurs von Bitcoin.

In einem folgenden Bericht von CCN hieß es:

„Es ist offensichtlich, dass die Ankündigung von Goldman Sachs keine Auswirkungen auf den kurzfristigen Kurs von Bitcoin hatte. Das gilt, obwohl die Ankündigung vordergründig wie eine negative Entwicklung für die Kryptobranche wirkt.“

Nur Stunden nach der Veröffentlichung trat der Chief Financial Officer, Martin Chavez, von Goldman Sachs den Angaben von Business Insider entgegen. Er widersprach den Behauptungen, dass der Start des Trading Desks verschoben worden sei und nannte die Meldung „Fake News“.

Auf einer TechCrunch-Konferenz sagte Chavez:

„Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Begriff einmal verwenden würde, aber ich musste diese Meldung einfach als das beschreiben, was sie ist: «Fake News».“

Wenn Goldman Sachs der Hauptgrund für den Kurssturz von 7.400 USD auf 6.400 USD gewesen wäre, hätte das Dementi den Kurs an sich wieder steigen lassen müssen. Die Märkte reagierten jedoch nicht und stiegen nicht auf die vorherigen Widerstandslevel. Es zeigt sich damit, dass Goldman Sachs offenbar nicht der Auslöser war. Vielmehr handelte es sich um den großen Verkaufsdruck, der sich seit Ende August auf den Märkten aufgebaut hatte.

 

Wohin geht die Reise für den Bitcoin K?

Es muss Bitcoin gelingen, binnen der nächsten 24 bis 48 Stunden den Widerstandslevel von 7.000 USD zu durchbrechen. Wenn das nicht erfolgt, ist es sehr wahrscheinlich, dass Bitcoin erneut den Widerstandslevel von 6.000 USD antestet. Dies ist bereits im April, Juni und August der Fall gewesen.

Der erwartete Fall unter die Marke von 6.000 USD muss dabei nichts Schlechtes sein. So könnte die dominante Kryptowährung den Boden erreichen und sich dann für eine mittelfristige Rallye vorbereiten. Diese könnte in den kommenden Monaten stattfinden.

In der Zwischenzeit dürften Token und Kryptowährungen mit geringer Marktkapitalisierung weiterhin gegen Bitcoin und den US-Dollar verlieren. Dies liegt an den niedrigen Handelsvolumen und der steigenden Aktivität von Tether (USDT).

Quellen: Kryptowährungen Kurse, Business Insider, TechCrunch, Pixabay

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