Finanzriese SoftBank ermöglicht Zahlungen mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen, führt neue Bankkarte mit 10.000 Geschäften an Bord ein

Die neue Zahlungskarte des japanischen Bankenriesen verfügt über integriertes WiFi und kann sowohl für Fiat- als auch für digitale Währungstransaktionen verwendet werden.

Der japanische multinationale Mischkonzern Softbank stellte eine neue Debitkarte vor. Mit dieser können sowohl konventionelle fiat- als auch blockchainbasierte digitale Währungszahlungen durchgeführt werden.

Das neue Produkt nennt sich SBC Wallet Card. Es verfügt über eine Prepaid-Debitkarte, ein Display und ein Blockchain Wallet. Laut der Ankündigung kann das Wallet als „hot“ oder „cold“ verwendet werden, je nach gewünschter Sicherheitsstufe.

Die neue Debitkarte ermöglicht eine wechselseitige Kommunikation zwischen Banken und Verbrauchern über die integrierte Telekommunikationsfunktion. Zu den Neuigkeiten kommentierte das Unternehmen, dass das „SoftBank-Team damit einen großen Durchbruch in der Blockchain-Zahlungsarena macht“.

SBC Wallet Card soll höhere Sicherheit als herkömmliche Wallets bieten

Softbank sagte, dass die Wallet Card eine höhere Sicherheit bietet indem sie ihr eigenes Verschlüsselungssystem nutzt. Dieses ist in einen IoT-Chip eingebettet der wiederum integriertes WiFi verwendet, um blockchainbasierte Transaktionen zu übertragen. Softbank zeigte auch, dass Benutzer die Option haben sowohl fiat- als auch blockchainbasierte Zahlungen auszuführen.

„Dies ist nicht lediglich eine weitere normale Debitkarte. Wir ermöglichen ein flexibles und schnelles Handeln in der Anwendungslandschaft und die Zukunft der Zahlungsintegration. Die von uns entwickelte SBC steht nicht in der Nähe anderer Verschlüsselungskarten. Sie werden die schwarze Technologie erst kennen, wenn Sie sie eingesetzt haben“, sagte der Softbank SBC-Projektleiter.

Interessanterweise sagte SoftBank, dass der neue „elektronische Zahlungsdienst die Zeit für die Blockbestätigung eliminiert“. Das bedeutet, dass digitale Zahlungen sofort abgewickelt werden.

Die Basistechnologie für die Karte wurde von dem US-amerikanischen Zahlungstechnologieunternehmen Dynamics entwickelt. Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals die Wallet Card vorstellte, hat 110 Millionen Dollar von Investoren wie MasterCard eingesammelt.

Dies ist nicht der erste Vorstoß von SoftBank in den digitalen Zahlungsverkehr. Erst vor zwei Wochen hatte der japanische Mischkonzern angekündigt, seine Tochtergesellschaft Yahoo Japan mit Line Corp zu fusionieren. Die ist einInstant Messaging-Anbieter, der heute Japans meistgenutzte digitale Geldbörse betreibt. Im vergangenen Jahr testete die SoftBank-Tochter SBI auch mobile Blockchain-Zahlungen über das native S-coin-Zahlungsnetz des Unternehmens.

Die Karte wird diese Woche eingeführt und wird von Zahlungssystemen in 10.000 Geschäften in ganz Japan unterstützt.

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Textnachweis: Decrypt Bild: Pixabay

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