Großbank ING gibt positiven Bitcoin Ausblick

Die ING-Bank ist eine niederländische Großbank und ein Allfinanz-Dienstleister. Jetzt hat die Bank ihre neueste internationale Umfragestudie zum Thema Bitcoin veröffentlicht. Die Studie trägt den Titel „Cracking the code on cryptocurrency“. Aus der Umfrage geht hervor, dass mehr als ein Drittel der Befragten davon ausgeht, dass Kryptowährungen die Zukunft des Onlinehandels seien. Eine ähnliche große Anzahl hält Kryptowährungen auch für die Zukunft des Investierens.

Der derzeitige Bitcoin Kurs, Quelle https://www.kryptovergleich.org/coin/bitcoin/

ING und der Bitcoin Optimismus

Weiter kann man der Studie entnehmen, dass derzeit jeder zehnte Europäer Kryptowährungen besitzt. Ganze 16 Prozent der Befragten gingen davon aus, dass sie zukünftig Kryptowährungen besitzen werden.

Gewöhnlich spiegelt der Kurs von Bitcoin das Interesse der Bevölkerung an Bitcoin ziemlich genau wider. Man könnte daher die Umfrage auch so deuten, als könnte es mit dem Kurs bald wieder aufwärtsgehen. Das wären natürlich gute Nachrichten für alle Bitcoin Besitzer. Immerhin hat der König der Kryptowährungen seit Dezember über 70 Prozent an Wert verloren.

Für den ING-Bericht befragte man beinahe 15.000 Personen in 15 Ländern in Europa, Nordamerika und Australien. Das Ergebnis zeigt, dass Kryptowährungen immer mehr in den Mainstream vordringen. Mehr und mehr Menschen sind sich der Kryptowährungen bewusst und glauben, eines Tages Bitcoin, Ethereum und Ripple zu benutzen. Von den Befragten in Europa bejahten das ganze 25 Prozent und lagen damit vor den USA (21 Prozent) und Australien (15 Prozent).

 

Interessante Studienergebnisse

Interessanterweise schien das Alter der Befragten keinen wesentlichen Einfluss auf die Antworten zu haben. Jüngere und ältere Altersgruppen hatten mit etwa der gleichen Wahrscheinlichkeit schon einmal von Kryptowährungen gehört.

Hinzu kommt ein weiteres überraschendes Ergebnis. So gaben 15 Prozent der Befragten an, dass sie sich vorstellen könnten, ihren Nettolohn in Bitcoin zu erhalten.

Die Verhaltensforscherin Jessica Exton von ING sagte zu der Umfrage:

„(…) Nach den Ergebnissen unserer Umfrage könnten in der Zukunft doppelt so viele Leute Kryptowährungen besitzen – wir wissen aber nicht, wann … die Volatilität der Kryptowährungen hat positive und negative Auswirkungen. Eine der positiven Auswirkung ist, dass sie die Bekanntheit steigern kann. Allerdings können dadurch auch viele Personen die Kryptowährungen als relativ riskantes Asset ansehen. Wenn sich die Kryptowährungen stabilisieren, könnte sich das Interesse daran erhöhen“.

Ebenfalls zu der Studie äußerte sich Teunis Brosens, ein Ökonom für die globalen Märkte bei ING. Er stellte fest:

„Die Kryptowährungen werden in den Ländern als am vielversprechendsten angesehen, in denen die herkömmlichen Finanzsysteme weniger effizient sind. Die Niederländer wiederum haben ein effizientes und günstiges Zahlungssystem im eigenen Land. Dementsprechend sind sie auch skeptischer gegenüber der Zukunft der Kryptowährungen“.

Quellen: ING (Umfrage), Aktuelle Kurse

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