EOS Code hat gefährliche Sicherheitslücke – Team reagiert prompt mit Fix

Qihoo 360 ist ein chinesisches Unternehmen, das sich mit der Sicherheit im Internet befasst. Nun hat das Unternehmen eine Reihe von Angriffsmöglichkeiten in der EOS-Blockchain entdeckt. Nach Angaben von Qihoo sollen diese „schwerwiegend“ sein. Berichten zufolge hätte ein Angreifer damit alle Nodes der Plattform übernehmen können. Die gefundenen Hinweise leitete Qihoo 360 dann an das EOS-Entwicklerteam weiter. Dieses reagierte prompt und schloss die Lücken innerhalb einiger Stunden.

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In dem Bericht hieß es weiter, dass Angreifer über die Lücken beliebige Programme auf den EOS-Nodes hätten laufen lassen können. Ein Vertreter von EOS erklärte im Anschluss, dass das EOS Mainnet den Betrieb nicht aufnehmen werde, bis diese Schwächen behoben seien.

Die genannten Schwachstellen hätten Angreifer auch für Cyber-Angriffe ausnutzen können, erklärte Qihoo. Das könnte Daten- und Informationsverluste in „ungeheurem Ausmaß“ und „Katastrophen“ zur Folge haben.

Schwachstellen nicht als schwerwiegend von EOS Team eingestuft

Die EOS-Entwickler hielten die Lücken nicht für gleichermaßen schwerwiegend wie Qihoo. Verschiedene Quellen innerhalb von EOS vermuteten sogar einen „Werbetrick“. Mit diesem wolle das Unternehmen Qihoo möglicherweise seine Bekanntheit steigern, hieß es.

Diese Meldungen sind derzeit für EOS von besonderer Bedeutung. In wenigen Tagen soll das Mainnet des Unternehmens seinen Betrieb aufnehmen. Es ist daher kaum zu beurteilen, ob Qihoo sich mit dieser Meldung aufspielen oder EOS Probleme vertuschen wollte.

Quelle: Chinamoneynetwork, Weibo, Bild: Pixabay

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