Gibraltar setzt auf Bitcoin und Co, um sein Wirtschaftswachstum anzukurbeln

Die Regelungen zu Kryptowährungen und ICOs sind in aller Welt komplex und teilweise chaotisch. Es passiert viel und die Branche sieht sich mitunter starkem Gegenwind ausgesetzt.

In all dem Durcheinander hebt sich Gibraltar eindrucksvoll ab. Das britische Überseegebiet hat immer eine gleichbleibend positive Haltung gegenüber Kryptowährungen eingenommen. Man erkennt dort das Potenzial der Branche und möchte es zur Sicherung der Zukunft nutzen.

Mit seiner breiten Annahme von Kryptowährungen nimmt Gibraltar zugleich eine Vorreiterrolle ein. Damit möchte die zielstrebige Regierung das Land zu einem der führenden Knotenpunkte in diesem Bereich machen. Unterstützt wird sie dabei von der Finanzaufsicht Gibraltars, die einen rechtlichen Rahmen für Blockchainunternehmen geschaffen hat. 

Im Januar legte Gibraltar die Grundlagen für eine gesetzliche Regelung des Kryptowährungsbereiches. Es wurde ein Gesetz erlassen, das einen Rahmen für die Digital Ledger Technologie (DLT) schuf. Damit war Gibraltar der erste Regulierer, der ein solches Regelwerk aufgrund einer Zusammenarbeit der Regierung und der Finanzindustrie erließ.

Das Hauptziel der Regelungsbehörde bleibt natürlich der Schutz der Kunden und des Rufs von Gibraltar. Zugleich verfolgt der Gesetzgeber einen flexiblen Kurs im Hinblick auf den Umgang mit neuen Geschäftsmodellen. Das gilt auch für die Blockchain und erleichtert so ihr Wachstum.

Regulierer in aller Welt sind derzeit bestrebt, Kunden und die Finanzstabilität zu schützen. Das schafft eine rechtliche Unsicherheit im Bereich der Initial Coin Offerings (ICOs). Die Behörden in Gibraltar glauben nicht an eine Einheitslösung für dieses Finanzierungsmodell. Nach der Einführung einer Lizenz für DLT-Unternehmen hat man daher dort damit begonnen, einige Grundsätze festzulegen. Diese Grundsätze zielen darauf ab, die beste Vorgehensweise umzusetzen. So soll jeder autorisierte Träger nach der Methode behandelt werden, die am besten seinem Token oder ICO entspricht. 

Die Beamten in Gibraltar gehen davon aus, dass sich dieser Gesetzesteil weiter entwickeln wird. So soll das Gesetz mit dem Fortschritt in der Kryptowährungs- und Blockchainbranche Schritt halten. Auch das ist sicherlich dem Wachstum von ICOs in der örtlichen Wirtschaft zuträglich. 

Ein weiterer Ansatz zur Förderung war die Schaffung der Krypto Börse „Gibraltar Blockchain Exchange“ (GBX). Im letzten Jahr führte die Gibraltar Stock Exchange (GSX) die Kryptowährungsbörse auf der Hong Kong Fintech Week ein.

Die Börse bietet als Plattform ein Komplettangebot, das Unternehmens-, Beratungs- und Zahlungsdienstleistungen umfasst. Damit soll ein umfassendes Ökosystem für AML/KYC (Anti-Geldwäsche/Kundenlegitimation), Notierungen, Wallets und Handelsdienste angeboten werden. 

Die Beliebtheit und der Erfolg der Börse sind offensichtlich. Kürzlich wurde offiziell bekanntgegeben, dass etwa 200 Bewerber bereits Interesse bekundet hätten, ihre ICOs über GBX anzubieten.

Sowohl Kryptowährungen als auch ICOs sehen sich im Bereich der internationalen Märkte weiterhin schwierigen Herausforderungen gegenüber. Durch die Schaffung eines kryptowährungsfreundlichen Umfeldes unter Beibehaltung des Schwerpunktes des Verbraucherschutzes, präsentiert sich Gibraltar als sicherer Hafen für die Kryptowährungsbranche. Das wird seinem Wirtschaftswachstum mit Sicherheit zuträglich sein.

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