„Bitcoin Jesus“ und Bitcoin Cash Gründer Roger Ver attackiert Ripple XRP

David Schwartz ist der CTO von Ripple und einer der Architekten des XRP-Ledgers. Jetzt hat sich Schwartz auf Twitter zu einem Kommentar von Roger Ver geäußert. Ver ist der CEO von Bitcoin.com und auch bekannt als „Bitcoin Jesus“. Kürzlich hatte Ver geäußert, es sei heute fraglich, ob Ripple XRP überhaupt eine Kryptowährung sei. Für diese Aussage erhielt Ver viel Kritik auf Plattformen der sozialen Medien.

Roger Ver äußerte die umstrittenen Aussagen in einem Interview

Geäußert hatte Ver dies in einem Interview mit dem bekannten YouTuber „Crypt0“. Dabei sprach Ver über seine Investition in das Unternehmen Ripple. In dem Interview wies er darauf hin, dass er – technisch gesehen – die zweite Person sei, die überhaupt mit Ripple zu tun gehabt habe. Nach seinen Angaben hatte Jed McCaleb, der Mitbegründer von Ripple und Stellar Lumens, mit ihm über die hinter Ripple stehende Idee gesprochen.

Der Grundgedanke sei dabei gewesen, eine bessere Version von Bitcoin (BTC) zu schaffen, die nicht gemint werden müsse. McCaleb habe das Mining für eine Verschwendung von Ressourcen gehalten. Ripple sollte weniger Energie benötigen und dasselbe wie Bitcoin können. Zudem sollte es zuverlässig und nicht-kontrollierbar sein. Bitcoin habe es zu dieser Zeit nicht geschafft, Fahrt aufzunehmen. Die Kapitalisierung des gesamten Marktes habe damals bei „10 Millionen Mäusen“ gelegen, sagte Ver. Er habe daher in Ripple investiert.

Weiter erklärte Ver, dass Ripple besser als das Bankensystem sei. Bei den Banken zahlten die Kunden „35 Mäuse“ für eine Überweisung. Es sei aber nicht viel besser, denn auch Ripple könne Kundenkonten einfrieren.

Der Ripple XRP CTO konterte

David Schwartz kommentiert das auf Twitter:

„Es ist wirklich erstaunlich für mich, wie @rogerkver sich von einer Person, die sich ganz den Prinzipien der persönlichen Freiheit verschrieben hatte, zu jemandem entwickelt hat, der bereit ist, zu lügen und die Wahrheit zu verbiegen, um ein System voranzubringen, in das er investiert hat.“

Weiter fügte er hinzu:

„Ich zweifele nicht daran, dass er glaubt, das System helfe seinen Prinzipien und dass ihm diese Prinzipien nach wie vor wichtig sind. Seine Taktik ist aber vollkommen prinzipienlos. Er ist zu intelligent, um einige dieser Behauptungen wirklich zu glauben.“

Der Ripple-Influencer Dr. T fragte Schwartz danach, was es mit dem „Einfrieren“ auf sich habe. Schwartz erläuterte die komplizierten Umstände, die mit der Ausgabe zu tun hätten. Im Ergebnis sei jedoch festzuhalten, dass das Einfrieren keine Auswirkungen auf Ripple XRP habe, da Ripple XRP von niemandem ausgegeben werde.

Abschließend schrieb Schwartz:

„Es fällt mir einfach schwer, zu glauben, dass er [Roger Ver] jetzt so denkt. Jeder, der ihn vor sechs Jahren gesehen hätte, würde dasselbe sagen.“

 

Quellen: YouTube, Twitter, Pixabay

Bitte bewerten Sie diesen Artikel
[Gesamt: 0 Durchschnitt: 0]

Kommentar schreiben

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.