Bitcoin und Ethereum werden von zwei der größten Banken Russlands getestet

Die russischen Banken Alfa-Bank und Sberbank haben angekündigt, Kryptowährungen testen zu wollen. So soll den Kunden der Banken die Möglichkeit gegeben werden, in Produkte zu investieren, die auf Kryptowährungen basieren. Zu den dabei eingeschlossenen Kryptowährungen gehören unter anderem Bitcoin und Ethereum.

BTC Kurs, Quelle https://www.kryptovergleich.org/coin/bitcoin/

Zwei der größten Banken Russlands wollen zukünftig eine Reihe von Anlagemöglichkeiten auf Kryptobasis testen. Diese Anlagemöglichkeiten richten sich an Privatanleger und sollen ihnen helfen, die Zeit bis zur Legalisierung regelgerecht zu überbrücken. Die Tests sollen in der regulatorischen „Sandbox“ der russischen Zentralbank stattfinden. Die Entscheidung dazu wurde kürzlich im Rahmen eines Treffens der Beteiligten getroffen. Dies berichtete die große russische Tageszeitung Kommersant.

Einbindung von Bitcoin, Ethereum & Co. auf Basis von Regulierungsvorgaben

Beide Banken wollen dabei die Einbindung von Kryptowährungen im Rahmen der russischen Regulierungsvorgaben testen. Das geschieht mit Blick auf verschiedene Produkte der Banken. Man hofft dort, die Testphase in etwa 14 Tagen abschließen zu können.

Die stellvertretende Chefin des Privatkundenbereiches der Sberbank, Anna Ivanchuk, erklärte dazu:

„Wir möchten unseren Kunden einen vollkommen transparenten Einstieg in die Welt der Kryptowährungen bieten. Zugleich wollen wir alle regulatorischen Anforderungen voll erfüllen. So erhalten unsere Kunden die Möglichkeit, in ein interessantes Produkt innerhalb Russlands zu investieren“.

Ebenfalls dazu Stellung nahm Anton Rakhmanov. Er ist verantwortlich für die Produktentwicklung der Abteilung „Private Vermögensverwaltung“ der Alfa-Bank. Rakhmanov sagte, dass er davon ausgehe, dass Kryptowährungen früher oder später Teil der Weltwirtschaft werden würden. Es sei deshalb unklug, sie zu ignorieren, ergänzte er.

Weiter erklärte Rahkmanov:

„Unser Ziel ist es, die Annahme einer Entscheidung zu beschleunigen, die die Assets anerkennt. Zugleich sollen sie rechtlich so schnell wie möglich abgesichert werden“.

Im Rahmen ihrer Tests beziehen die Banken auf ihren Plattformen sechs Kryptowährungen ein. Dazu gehören Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin. Die weiteren zwei Kryptowährungen blieben ungenannt. Kommersant teilte jedoch mit, dass die ausgewählten Kryptowährungen zusammen „75 % der Gesamtkapitalisierung aller weltweiten Kryptowährungen“ ausmachten.

Im Ergebnis sollen den Kunden vor allem Fonds angeboten werden. Die Fondseinlagen will man treuhänderisch und sicher anlegen, wobei jederzeit eine Auszahlung möglich sein soll. Das Anlageportfolio bestimmen dabei Algorithmen, die das Portfolio vierteljährlich überprüfen. Die Gewichtung der abgebildeten Kryptowährungen wird dynamisch gemäß den Algorithmen angepasst. So erziele man eine viel höhere Rendite, als wenn man in einzelne Kryptowährungen investiere. Dies zeigten Statistiken, hieß es in dem Artikel.

Weiter teilte Kommersant in dem Artikel mit, dass der Kauf und Verkauf der in den Fonds abgebildeten Kryptowährungen nur an geprüften Kryptobörsen erfolgen solle. Dazu gehörten etwa Bitstamp und Kraken.

Quelle: Kommersant, Pixabay

Bitte bewerten Sie diesen Artikel
[Gesamt: 0 Durchschnitt: 0]

Kommentar schreiben

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

1 × one =