EOS Blockproduzent erhebt schwere Vorwürfe gegen die Kryptowährung, sie zu zentralisiert und anfällig für Manipulationen

Obwohl die Entwickler sich sehr stark bemühen, verursacht das EOS System der Blockproduzenten potentielle Konflike und Zentralisierungstendenzen. Dies zeigen die neuesten Vorfälle.

Neue Vorwürfe behaupten, dass das EOS Netzwerk stärker zentralisiert ist als es scheint. Ein EOS Blockproduzent namens EOS New York hat sich hierzu geäußert. Blockproduzenten tragen zur Aufrechterhaltung des Netzwerks bei. Das Unternehmen sagte, dass sich mindestens sechs weitere Blockproduzenten im Besitz eines einzigen Unternehmens befinden. Gestern hat EOS New York dazu aufgerufen, diese Produzenten aus dem Netzwerk zu entfernen.

Das EOS-Netzwerk wird von 21 Blockproduzenten betrieben, die ein- oder abgewählt werden können. Unterhalb der Top 21 gibt es sehr viele Konkurrenten die darauf warten aufzustreben. Wenn eine Person in der Lage wäre, die Mehrheit von ihnen zu kontrollieren wäre dies ein großes Problem. Denn diese Person wäre in der Lage schädliche Aktionen durchzuführen, wie z.B. die Zensur von Transaktionen. Es gab einige Probleme mit diesem Modell. Insbesondere dass es schwer zu sagen ist, ob Blockproduzenten zusammenarbeiten. Dies ist in der Vergangenheit scheinbar geschehen. Nun sieht es so aus, als ob dieselben Probleme sich wiederholen werden.

6 EOS Blockproduzenten gehören derselben Person oder Organisation

Auf Twitter veröffentlichte EOS New York öffentlich zugängliche Aufzeichnungen der sechs Blockproduzenten. Aus diesen ging hervor, dass sie zur gleichen Zeit von derselben Person oder Organisation registriert wurden. Es handelt sich bei den sechs betroffenen Blockherstellern um: „Stargalaxybp, Validatoreos, Eoszeusiobp1, Eosunioniobp, Eosathenabp1 und Eosrainbowbp.“

„Das ist inakzeptabel“, sagte EOS New York und fügte hinzu: „Wir schlagen daher vor, diese registrierten Produzenten zu streichen.“

Der Blockproduzent beantragte auch die Signaturen der 50 größten Blockproduzenten im EOS-Netzwerk. Damit will er ermitteln, ob sich weitere Produzenten im Besitz einer einzigen Person befinden. Dies betrifft jedoch nicht Unternehmen, die mehrere Blockproduzenten unter verschiedenen Unternehmen registriert haben. Oder die mit ihnen zusammenarbeiten.

Twitter-Nutzer zeigten unterschiedliche Reaktionen auf diese Informationen. Einige nannten solche Berichte ein „whack-a-mole“-Spiel. Dies verursacht viel Aufwand bei der Recherche, bietet aber nur eine temporäre Lösung. Denn es ist für Blockproduzenten viel einfacher, Kollusionen zu verbergen, als es für andere Personen ist sie zu enthüllen.

Bei EOS gab es eine Reihe von Kontroversen

In der Vergangenheit gab es ebenfalls Berichte über Absprachen von Blockproduzenten im EOS-Netzwerk. Damals sagte der EOS-Entwickler Block.one, er sei „über einige unbestätigte Behauptungen bezüglich unregelmäßiger Blockabstimmungen und der anschließenden Ablehnung dieser Behauptungen informiert“.

Kürzlich wurde EOS New York selbst aus den Top 21 der Blockproduzenten gewählt. Dies geschah obwohl es seit einem Jahr zum Betrieb des Netzwerks beigetragen hatte und breite Unterstützung fand. Beobachter behaupteten, dass eine Gruppe chinesischer Blockproduzenten (die einen beträchtlichen Teil der Top 21 ausmachen) sich an der Abstimmung beteiligt habe.

EOS Fans behaupten, dass die EOS Verfassung ein solches Verhalten verhindern würde. Aber diese Verfassung wurde von den Blockproduzenten im April gebrochen. Damals ersetzten sie die Verfassung mit einer neuen Nutzervereinbarung. Die verstößt gegen ihre Regel, dass sie nur durch eine Abstimmung ersetzt werden darf die bestimmte Kriterien erfüllt. Es scheint jedoch, dass diese neue Nutzungsvereinbarung ebenso unwirksam war.

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Textnachweis: Decrypt Bild: Pixabay

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