Überblick zu IOTA und seiner Industriepartnerschaften mit VW, Bosch und Fujitsu

Viele Kryptoanhänger gehen davon aus, dass Blockchain Projekte ein Problem in der realen Welt lösen müssen. Nur dann könnten diese Projekte langfristig Bestand haben, heißt es. Daher überrascht es nicht, dass die Befürworter von IOTA weiterhin hoffnungsfroh in die Zukunft schauen.

2018 dürfte sich vermutlich zum bisher besten Jahr für IOTA entwickeln. So plant man bei IOTA, die drei Partnerschaften mit den Industriegrößen Volkswagen, Bosch und Fujitsu auszubauen. Die vielen Anwendungsmöglichkeiten, die IOTA den Partnern eröffnet, sprechen für sich.

 

IOTA und Volkswagen

Auf der Cebit 2018 präsentierte VW mit IOTA einen Proof-of-Concept. Dabei ging es um die Integration des IOTA-Tangle in die Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns. So will VW sicherstellen, dass seine Fahrzeuge alle Daten erhalten sowie senden und zudem alle Daten zuverlässig sind. Gerade im Hinblick auf die kommenden selbstfahrenden Fahrzeuge ist diese Gewissheit von besonderer Bedeutung.

 

IOTA und Bosch

Das Unternehmen Bosch beschreibt das Internet der Dinge auf seiner Website wie folgt:

„Die Besonderheit des Internets der Dinge ist die vernetzte Welt, die es ermöglicht. Das ist eine Welt, die immer größer wird, während die sie verbindenden Geräte immer kleiner, günstiger und schneller werden.“

Ende des letzten Jahres führte Bosch seinen neues, programmierbares Sensorgerät „XDK“ vor, auch bekannt als „Cross Domain Development Kit“, ein. Dieses bringt die Automatisierung und die Interaktion mit dem IOTA-Tangle auf eine ganz neue Ebene.

 

IOTA und Fujitsu

Das japanische Unternehmen Fujitsu möchte sein IOTA-Testprojekt später Kunden aus den Bereichen der Produktions- und Automotivebranche anbieten. So sieht Fujitsu IOTA bereits als einen neuen Protokollpartner für IT-Dienste und die Herstellung von IT-Produkten. Zukünftig sollen „intelligente Fabriken“ das IOTA-Tangle nutzen, um den Produktionsprozess effizienter zu gestalten.

Dr. Rolf Werner, der inzwischen dem IOTA-Vorstand beigetreten ist, beschrieb die großen Anwendungsfelder wie folgt:

„Die Möglichkeiten für dezentrale und sichere Applikationen auf dem IOTA-Tangle als Distributed Ledger Technology sind sehr groß. Sie gehen weit über Zahlungen von Maschine-zu-Maschine hinaus. Sie umfassen auch, zum Beispiel, eine manipulationssichere Überwachung der Lieferkette und ein sicheres Identitäts-Management, um nur einige Aspekte zu nennen.“

 

Fazit

Dem IOTA-Projekt stehen spannende Zeiten bevor, gerade im Hinblick auf die Anwendung zur Lösung von Problemen in der realen Welt. Im derzeitigen Kurs der Kryptowährung MIOTA spiegelt sich dies leider nicht. Dies beruht aber rein auf dem derzeitigen Bärenmarkt, der auch viele andere Kryptowährungen im Wert hat sinken lassen. Es bleibt daher zu hoffen, dass es bald wieder aufwärts geht. Positive und langfristig ausgelegte Entwicklungen, wie die hier dargestellten, dürften den Märkten da gerade recht kommen.

 

Quellen: Medium 1, Bosch, Medium 2, Pixabay

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1 Kommentare

  1. Florian says

    Die große Frage bleibt, ob die Firmen tatsächlich auch Interesse am MIOTA-Token haben, oder ob das Interesse sich letztlich nur auf den Tangle als Technologie bezieht.
    Sonst könnte eine ähnliche Situation wie bei Ripple entstehen, nämlich dass die Technologie genutzt, aber das Token links liegen gelassen wird.
    Das würde der Community, die sich ihre Wallets mit MIOTA vollgepackt hat, dann halt wenig nützen.

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