Warten Sie mal, was? Ripple Partner Santander Bank erklärt, Ripple XRP für Geldsendungen in 19 Länder zu nutzen

Die spanische Santander-Bank hat mit einem Tweet die Krypto-Community in Aufregung versetzt. Später stellte sich dann jedoch heraus, dass der Tweet missverständlich formuliert war.

Auf Twitter hatte der Nutzer „wes G“ Santander im Vereinigten Königreich gefragt, wie das Unternehmen mit der Nutzung von Ripple XRP für Zahlungen vorankomme. Santander antwortete:

„Hi Wes, alles läuft super. Wir nutzen [Ripple] XRP für internationale Zahlungen in 18 Staaten der EU und in die USA. Das erfolgt über unsere iPhone-App namens One Pay FX.“

One Pay FX ist ein von Santander angebotener Zahlungsdienst für Verbraucher. Diesen hatte die Bank im April des letzten Jahres eingeführt.

Weiter hatte Santander immer erklärt, dass man für One Pay FX die Ripple-Lösung xCurrent verwende, die nicht auf Ripple XRP basiert. Eine neuere Lösung, xRapid, tut dies jedoch. Für die überraschte Community wirkte es daher so, als habe Santander inzwischen im Stillen zu xRapid gewechselt.

Etwas weniger als 24 Stunden war der Irrtum jedoch offenbar durchgedrungen. Das Unternehmen veröffentlichte daher auf Twitter eine Richtigstellung. Darin hieß es:

 

„Wir bitten um Verzeihung. Leider haben wir aufgrund eines Missverständnisses falsche Informationen herausgegeben. Wir entschuldigen uns für die dadurch entstandene Verwirrung. One Pay FX nutzt nur xCurrent. Mehr dazu können Sie hier erfahren: (…)“

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Die Santander Strategie mit Ripple

Die Santander-Bank hat schon früh die Möglichkeiten der Kryptowährungen und der Blockchain erkannt. Daher kooperiert man dort mit Ripple Labs und nutzt xCurrent für grenzüberschreitende Geldtransfers. Die Bank scheint gewillt, den Schritt in die Zukunft zu tun. Dennoch ist Santander auch vorsichtig und setzt gleichzeitig auch auf das bisherige Swift-System und dessen neue Lösung.

Wie sich die Bank schließlich entscheidet, bleibt abzuwarten.

Ripple Labs hatte im letzten und in diesem Jahr bereits viele Erfolge zu vermelden. Dass der vermeintliche Wechsel von Santander sich als Missverständnis entpuppte, dürfte daher zu verschmerzen sein.

 

Bildquelle: Pixabay

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